• 17. Mai 2015

10 Fragen an StB Nicolai Müller

10 Fragen an StB Nicolai Müller

10 Fragen an StB Nicolai Müller 1024 683 Steuerköpfe

Selbst ohne StB-Titel hatte Nicolai Müller bereits früh einen festen Platz in der Kanzlei – auf dem Sofa in Vaters Büro wohnte der damals 5-Jährige seinen ersten Mandantengesprächen bei. Inzwischen hat er seinen Titel, ist Mediator und geschäftsführender Gesellschafter der Dr. Müller – Hufschmidt Steuerberatungsgesellschaft in Straelen, ganz nah an der holländischen Grenze. Gedanklich ist er jetzt allerdings oft in Nepal.

Gerade wurden die 2000 Flyer an örtlichen Schulen verteilt, mit denen Familie Müller zu Kleider- und Geldspenden für die Erdbebebopfer aufrufen möchte. Seine Schwägerin ist Nepalesin. Bald steigt auch das Benefiz-Konzert. Nicolai Müller spielt E-Gitarre – üblicherweise als Teil der 30-köpfigen Band High Fidelity –, das Benefiz-Konzert organisiert er mit anderen befreundeten Musikern.

Die Kanzlei in Straelen haben seine Eltern und zwei ehemalige Gesellschafter aufgebaut. Ein echtes Familienunternehmen: drei seiner vier Geschwister arbeiten in der Kanzlei oder angeschlossenen Gesellschaften. Die Kanzlei selbst liegt in einem 11.000qm großen Park. Ein lebendiges Kunstwerk aus Bäumen, Büschen, mit Bänken und Teichen. Möchten Sie mal drüberfliegen?

Quadcopter über dem Wohlfühlgarten – DJI Phantom 2 Vision+

Unsere Wohlfühlkanzlei "von oben" 😉

Posted by Dr. Müller, Hufschmidt Steuerberatungsgesellschaft mbH on Donnerstag, 26. Juni 2014

1. Warum sind Sie StB geworden?

Mir war früh klar, dass ich in unser Familienunternehmen möchte und der StB-Titel ist dafür Voraussetzung. Obwohl ich schon in sehr jungen Jahren oft im Büro meines Vaters saß, war ich in meiner Berufswahl frei. Profimusiker wäre auch in Ordnung gewesen, da hätten mich meine Eltern auch bei unterstützt.

2. Ihre fachliche Dienstleistung bieten auch zig andere Kanzleien – was stellen Sie heraus, wenn Sie potentiellen Mandanten Ihre Kanzlei empfehlen möchten?

Eigentlich stelle ich in solchen Gesprächen gar nichts heraus. Ich interessiere mich aufrichtig und aufmerksam für das, was mein Gegenüber umtreibt. Das ungefragte Abfeuern von Verkaufsargumenten empfinde ich selbst als störend und deshalb wende ich diese Art von Druckbetankung auch nicht im Gespräch an. Wenn Mandanten zum Erstgespräch kommen, ist allerdings unser Interieur immer ein Gesprächsthema. Unsere Einrichtung ist sehr farbenfroh.

3. Wo holen Sie sich Inspiration für Ihre Arbeit?

Ich interessiere mich für andere Branchen. Betriebsbesichtigungen halte ich für das Tollste am Steuerberaterberuf. Ich beobachte die Gründerszene – gern auch per Facebook – und lese gern Magazine wie brand eins und Harvard Business Manager.

4. Welche geschäftliche Herausforderung beschäftigt Sie derzeit am meisten?

Die Balance zu halten zwischen gesunder Auslastung und Neuaufnahmen. Unsere Kanzlei ist erfreulicherweise recht stark nachgefragt. Das kann man für ein Luxusproblem halten, aber es beschäftigt mich sehr intensiv. Einerseits sind wir perspektivisch auf Neumandate angewiesen und beschäftigen und bezahlen 50 Mitarbeiter, andererseits möchte ich weder durch Arbeitsverdichtung unsere Standards senken, noch das Arbeitsklima verschlechtern. Das ist uns bisher ganz gut gelungen und wir freuen uns natürlich immer über Mandantenanfragen.

5. Nach welchen Kriterien wählen Sie Mitarbeiter aus?

Ich möchte spüren, dass die Kandidaten etwas bewegen wollen. Und ich mag Querdenker und Leute, die sich auch trauen Kritik zu äußern.

6. Mal angenommen, der Kammerzwang fällt, jeder darf Steuerberatung anbieten und Steuerberater auch gewerbliche Leistungen: Was tun Sie?

Ich würde weiterhin konsequent unsere Ziele verfolgen: die Beratung ausbauen und die fachliche und Dienstleistungs-Qualität halten und möglichst steigern.

7. Auf welche geschäftliche Entscheidung/Erfolg sind Sie stolz?

Auf die problemlose Kanzleinachfolge in unsere großen Familie.

8. Sie können – unbemerkt und ungestraft – hinter die Kulissen einer anderen Kanzlei schauen: Was würden Sie ausspionieren?

Das möchte ich gar nicht. Lieber sind mir offene Gespräche, so kann man voneinander lernen.

9. Welche natürliche Gabe würden Sie gern besitzen?

Es wäre toll, wenn mir das Sprachen-Lernen leichter fallen würde.

10. Ihre gegenwärtige Geistesverfassung?

Gut gelaunt und – um den Facebook-Status zu zitieren – voller Tatendrang.

Über Nicolai Müller:

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