• 14. Oktober 2015

10 Fragen an … StB Johannes Fruhstorfer

10 Fragen an … StB Johannes Fruhstorfer

10 Fragen an … StB Johannes Fruhstorfer 1024 683 Steuerköpfe

Manche beantworten die Fragen schriftlich, andere telefonieren lieber. So auch Johannes Fruhstorfer. „Do kimma drüber reden“, sagte er. Willkommen in Niederbayern!

1. Warum sind Sie StB geworden?

Wirtschaftliche Zusammenhänge haben mich schon früh fasziniert und das ist bis heute auch so geblieben. Dass ich etwas mit Wirtschaft mache, war für mich immer klar. Als besonderen Vorteil meines Berufs sehe ich, dass mir mein Wissen auch nutzt, wenn ich vom Schreibtisch aufstehe. Und das ist selbst bei anderen gut dotierten Wirtschaftsberufen nicht immer der Fall.

2. Ihre fachliche Dienstleistung bieten auch zig andere Kanzleien –  was stellen Sie heraus, wenn Sie potentiellen Mandanten Ihre Kanzlei empfehlen möchten?

Unsere ganze Arbeit basiert sehr stark auf dem menschlichen Kontakt. Wir wollen keine vermeintlichen Sparmodelle verkaufen, sondern das wirtschaftliche Leben unserer Mandanten mit gestalten. Und wie gut das klappt, sehen wir an der sehr niedrigen Fluktuation in unserer Mandantschaft.

3. Wo holen Sie sich Inspiration für Ihre Arbeit?

Im Alltag. Es kommen einem so viele Ideen, wenn man nur genau hinschaut. Ich hinterfrage alles gern auf seinen wirtschaftlichen Hintergrund und Nutzen. So sehr, dass meine Frau schon schimpft, wenn ich beim Fernsehschauen damit anfange. Inspiration finde ich auch beim Entspannen im Garten oder Wandern im bayrischen Wald hier vor der Haustür.

4. Welche geschäftliche Herausforderung beschäftigt Sie derzeit am meisten?

Die Integration zwei neuer Standorte. Die Weiterentwicklung unserer Marke Fruhstorfer + Partner. Und die Optimierung und Gestaltung von Leistungspaketen und Arbeitsabläufen.

5. Nach welchen Kriterien wählen Sie Mitarbeiter aus?

Persönlichkeit. Das heißt für mich: Freude an der Arbeit, Wille zum Einbringen ins Team und Aufgeschlossenheit. Letztens antwortete ein Realschüler 9. Klasse auf die Frage, weshalb er bei uns arbeiten möchte mit: „Buchen ist cool.“ Er hat glaubhaft die Freude an der Arbeit vermittelt und wir haben ihn eingestellt.

6. Mal angenommen, der Kammerzwang fällt, jeder darf Steuerberatung anbieten und Steuerberater auch gewerbliche Leistungen: Was tun Sie?

Weitermachen wie bisher. Vor gewerblichen Anbietern habe ich keine Angst. Zumal die ja auch betroffen wären von Personalmangel und anderen Widrigkeiten unserer Branche. Sie könnten einzig über den Preis akquirieren und Mandanten, die nur nach dem Preis fragen, sind nicht unsere Zielmandanten. Wir bauen lieber unsere langfristigen Beziehungen mit den Mandanten aus.

7. Auf welche geschäftliche Entscheidung/Erfolg sind Sie stolz?

Wenn man es von der Vision einer Beratungsidee bis zur Umsetzung schafft. Das ist immer ein sehr schöner Moment. Wir gestalten, das Finanzamt zieht mit und wir haben dem Mandanten einen echten Mehrwert geschaffen. Sei es durch Steuergestaltung, sei es durch außersteuerliche Sachverhalte, z.B. Nachfolgeregelungen oder Optimierung betriebswirtschaftlicher Abläufe.

8. Sie können – unbemerkt und ungestraft – hinter die Kulissen einer anderen Kanzlei schauen: Was würden Sie ausspionieren?

Derzeit beschäftigen mich sehr Gedanken zur Gestaltung der Geschäftsleitung und Arbeitsteilung in einer Kanzlei mit so vielen Köpfen und mehreren Standorten. Das Ausspionieren ist das eine, das Andere ist die Frage, ob das „Spionageergebnis“ auch für einen persönlich so umsetzbar ist. Daher ist das Mäuschen-Spielen nicht so wichtig. Lieber tausche ich mich offen mit Kollegen nach einem Seminar aus.

9. Welche natürliche Gabe würden Sie gern besitzen?

Hellsehen.

10. Ihre gegenwärtige Geistesverfassung?

Beansprucht, aber freudig. Die Kanzlei mit ihren neuen Standorten und meine zwei Kinder machen viel Arbeit. Es sind aber auch die Quellen für viel Freude. Daher freue ich mich sehr auf alles Kommende.

Über Johannes Fruhstorfer:

Johannes Fruhstorfer teilt sich die Führung der vom Vater gegründeten Kanzlei mit drei weitern Partnern. Kürzlich haben sie zwei weitere Standorte dazu genommen. Jetzt arbeiten mehr als 40 Köpfe am Hauptstandort in Bogen (bei Straubing) und zwei benachbarten Standorten.

Kanzlei-Homepage: Fruhstorfer + Partner