• 24. November 2015

Reaktionen auf das Datev Lohnkräfte-Angebot

Reaktionen auf das Datev Lohnkräfte-Angebot

Reaktionen auf das Datev Lohnkräfte-Angebot 150 150 Steuerköpfe

Mir sind zwei interessante Reaktionen auf den Tisch geflattert: Ein kleines Stimmungsbild aus einem bundesweiten Kanzleiverbund und eine Einschätzung eines gewerblichen Payroll-Anbieters.

Ein Stimmungsbild hat StB Carsten Schulz eingesendet. Erstellt mit seinem nagelneuen sozialen Kanzlei-Netzwerk. Vielen Dank dafür!

Bei zwölf Teilnehmern muss nicht groß betont werden, dass es keine repräsentative Umfrage ist, gelle?

Die Umfrage ist unten abgebildet. Frei interpretiert besagen die Antworten aus den HSP-Niederlassungen, dass die Teilnehmer …

  1. einen Bedarf in der Branche für diese Dienstleistung sehen.
  2. skeptisch sind, ob es jemand besser/gleich gut kann.
  3. sich diese Angebot schon mal für besondere Fälle vormerken.
  4. Konkurrenz wittern.
  5. den Geist der Zeit erkennen: Dieses Modell lässt sich auf weitere StB-Dienstleistungen ausweiten.

Was fällt auf? Eher Skepsis als Jubel. Trotz Bedarf und „Zeitgemäßheit“ wird das Angebot als Notnagel wahrgenommen – vorerst wahrgenommen, muss man wohl sagen. Es ist ja alles noch sehr frisch.

hsp_umfrage

Mitbewerber-Stimmung

Lohnarbeiten auszulagern ist schon lange das Angebot gewerblicher Anbieter. Mit dem Angebot der Datev verbinden sie zweischneidige Erwartungen. Ein gewerblicher Anbieter zu steuerkoepfe.de:

„Wir verlieren Zeit. Unterschriftsreife Verträge bleiben liegen, weil die Berater erstmal ein Angebot der Datev einholen – was dauert, da das nur telefonisch und individuell geschehen kann. Aber dieser kurzfristige Nachteil wird mittelfristig durch eine breitere Vertriebsbasis ausgeglichen.“

Einerseits wird die Datev als großer Konkurrent betrachtet, der viel Geschäft absaugt, andererseits erhält diese Dienstleistung durch das Datev-Angebot auch offizielle Weihen und mehr Bekanntheit.

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