• 23. September 2016

Kanzleifunk 24: StBin Benita Königbauer baut aus ihrem Hamsterrad eine Wunschkanzlei

Kanzleifunk 24: StBin Benita Königbauer baut aus ihrem Hamsterrad eine Wunschkanzlei

Kanzleifunk 24: StBin Benita Königbauer baut aus ihrem Hamsterrad eine Wunschkanzlei 1024 685 Steuerköpfe

Shownotes

Nach fünf Jahren Selbstständigkeit hatte StBin Benita Königbauer die Kanzlei, die sie nie haben wollte. Sie bringt daraufhin die meisten Mandanten bei guten Kollegen unter, macht mit ihren Lieblingsmandanten weiter und kommt seither wieder gern zur Arbeit. Dieser Weg ist das Thema des 24. Kanzleifunks.

Ihr Kanzleiprofil hat Benita Königsbauer so weit zugespitzt, dass sie inzwischen die meisten Mandantenanfragen ablehnt. Solopreneuere und Freiberufler sind ihre Zielgruppe, die sie mit ihrer Zusatzqualifikation als Profit-first-Professional auf gesundere finanzielle Wege setzen will. Eine gute gelaunte Beraterin, die weiß was sie will und zeigt, dass man sich auch als Berater sein Geschäft nach eigenen Vorstellungen gestalten kann.

Benita Königbauer ist die erste zertifizierte profit-first-Beraterin in Deutschland. Profit-first ist ein Programm des Amerikaners Mike Michalowicz. Es soll Unternehmern helfen, die eigenen Finanzen besser geregelt zu bekommen und folgt dabei einer alten Art der Haushaltsführung.

Ganz grob gesagt: Von jedem Kontoeingang werden nach einem festgelegten Schlüssel Anteile auf andere Bankkonten überwiesen. Zum Beispiel: 15 Prozent für kommende Steuerzahlungen, 3 Prozent Gewinn, 5 Prozent Unternehmergehalt, 4 Prozent für anstehende Investitionen, Rücklagen oder sonstiges.

Aufgabe des profit-first-Professionals ist es, zusammen mit dem Unternehmer die richtigen Zwecke und Anteile herauszufinden und so langsam von einem Management-per-Kontostand zu einem geregelten Geldfluss zu kommen. Gewollter Nebeneffekt: Der übrigbleibende Bestand auf dem Konto ist für die laufenden Kosten vorgesehen. Das Ergebnis: Management-per-Kontostand wird – hoffentlich – nur noch für die laufenden Kosten betrieben, wo es auch seine Berechtigung hat. Das restliche Geld ist aus den Augen und aus dem Sinn, aber parat, wenn z.B. die Steuer ansteht. Unternehmergehalt und Gewinn werden zuerst bedient – daher der Name profit-first. Unten finden Sie zwei Videos, die das Prinzip näher erklären.