• 5. März 2017

Mit dem IBG zum Fachberater Gesundheitswesen [Werbung]

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Mit dem IBG zum Fachberater Gesundheitswesen [Werbung] 1024 413 Steuerköpfe

Holger Wendland berät seit 25 Jahren Heilberufler und bildet seit 20 Jahren andere Steuerberater in diesem Spezialgebiet fort. An seinem Institut für Beratung im Gesundheitswesen werden Steuerberater nicht nur zu Fachberatern ausgebildet, sondern auch Beratungstools zur Mandantenbindung entwickelt.

Unter den Spezialisierungen für Steuerberatern ist die auf Mediziner und Heilberufe wohl die am weitesten verbreitete. Halten Sie eine Spezialisierung auf diese Zielgruppe für empfehlenswert?

Holger Wendland: Ja, auf allen Ebenen. Als ich 2008 den ersten branchenbezogenen Fachberater mit aufgezogen habe, war der Ansturm enorm. Aber auch jetzt ist der Markt noch voller Saft und Kraft. Die Gesundheitsbranche wächst nach wie vor. Jährlich steigt die Zahl der niedergelassenen Zahnärzte und Ärzte, Heilberufler, der Zusammenschlüsse von Berufsträgern im Gesundheitswesen und der Mitarbeiter. Dieses Klientel braucht spezialisierte und interdisziplinäre Beratung, denn fachlich wird es auch immer spannender und anspruchsvoller: Versorgungsstärkungsgesetz, Pflegestärkungsgesetz II und III, Korruptionsgesetz. Wer als Berater diese Regelungsflut mit bedenken kann, liefert den Mandanten hochwertige und lukrative Beratung.

Zu bedenken ist auch, dass sich immer mehr Mediziner zusammenschließen. Und wenn vier Ärzte zusammengehen, verlieren drei Steuerberater das Mandat. Wer hier fundierte Beratung bietet, gewinnt den Verdrängungswettbewerb.

Den Erfolg messe ich persönlich an der hohen Quote von Wiederholungstätern, also Beratern und Beraterinnen, die unseren Seminaren Jahr für Jahr die Treue halten, und die neue Beratergeneration mitbringen.

Und wenn ich sehe, dass meine Teilnehmer ihre Spezialisierung in eine neue Steuerberatungsgesellschaft ausgründen, dann weiß ich, es lohnt sich. Oft wird dann ein Gesellschaftsname gewählt, der die Nähe zu den Heilberufen verdeutlicht und Marketing und Außenwirkung verstärkt.

Holger Wendland

Kann losgehen. Holger Wendland erwartet die Teilnehmer einer Fortbildung in Bremen. Rund 120 Veranstaltungen organisiert sein Institut pro Jahr. Das ganze Fortbildungsangebot findet sich unter ibg-institut.de

Den Erfolg messe ich persönlich an der hohen Quote von Wiederholungstätern, also Beratern und Beraterinnen, die unseren Seminaren Jahr für Jahr die Treue halten, und die neue Beratergeneration mitbringen.

Und wenn ich sehe, dass meine Teilnehmer ihre Spezialisierung in eine neue Steuerberatungsgesellschaft ausgründen, dann weiß ich, es lohnt sich. Oft wird dann ein Gesellschaftsname gewählt, der die Nähe zu den Heilberufen verdeutlicht und Marketing und Außenwirkung verstärkt.

Holger Wendland

Kann losgehen. Holger Wendland erwartet die Teilnehmer einer Fortbildung in Bremen. Rund 120 Veranstaltungen organisiert sein Institut pro Jahr. Das ganze Fortbildungsangebot findet sich unter ibg-institut.de

Für mich persönlich war es der richtige Weg. Ich hatte immer einen hohen Umsatzanteil durch Beratung und habe ihn noch. Ich konnte mein Fachwissen in verschiedensten Kanzleiformen einbringen. Heute konzentriere ich mich in meiner Kanzlei auf die schwierigen Nüsse, die ich für Kollegen knacke. Oft werden mir solche Fälle auf den Seminare angetragen. Ich berate dann dazu und das Mandat bleibt beim ursprünglichen Berater.

Das alles hat mich in meiner Überzeugung bestärkt, dass in der Spezialisierung die Überlebensstrategie für unseren Berufsstand steckt, in Spezialisierung und in Kooperation. Die vermeintlichen Alleskönner stoßen zu schnell an fachliche Grenzen und werden austauschbar.

Welche Argumente nennen Sie, wenn Sie Interessenten das IBG schmackhaft machen möchten?

Wir führen unsere Teilnehmer in die Spezialisierung und sind eine verlässliche Stütze, wenn es darum geht, fachlich ganz oben zu bleiben – mit Seminaren, mit Fachliteratur.

Der Fachberater Gesundheitswesen ist der fundierte Einstieg in ein anspruchsvolles Feld. Gestandene Praktiker halten sich mit Ärzteberatung exklusiv fit. Und auch an die Kanzleimitarbeiter ist gedacht.

Das IBG bietet rund 120 Veranstaltungen pro Jahr – bundesweit und mehrtägige Seminare in einem sehr schönen Hotel auf Mallorca. Ich kann aus der Praxis berichten und renommierte Referenten ergänzen das Repertoire, darunter spezialisierte Medizinrechtler und Gutachter.

Unsere Teilnehmer bewerten die Seminare sehr gut, was wir auch öffentlich dokumentieren: Die Noten sind auf unserer Website einsehbar.

Alle Skripte zu unseren Veranstaltungen können unsere Teilnehmer per App abonnieren – selbst wenn Sie nicht daran teilgenommen haben – und so eine gute Fachbibliothek aufbauen.

Zum Service gehört auch, dass wir unseren Teilnehmern bei der Finanzierung der Fortbildung unterstützen. Einige Bundesländer haben Programme, mit denen sich bis zu 80 Prozent der Kosten abwälzen lassen.

Was würden Sie als Highlight des Fachberater-Lehrgangs hervorheben?

Der Lehrgang fächert die gesamte Beratungspalette auf. Es geht nicht nur um das steuerliche Fachwissen, sondern um das Branchenwissen, das Sie auf Augenhöhe mit den Heilberuflern hebt. Mehrere Module widmen sich dem Aufbau des Gesundheitswesens, dem Berufsrecht der Ärzte und Besonderheiten der verschiedenen Fachrichtungen. Denn all das hat Auswirkungen auf die steuerliche Beratung von Heilberuflern.

Anhand einer vorhandenen Buchführung sollte jeder Steuerberater zu demselben Ergebnis bei einer 4-3-Rechnung kommen. Die Musik spielt aber vorab. Was kann und darf ein Honorararzt, ein Belegarzt, ein Konsilliararzt abrechnen? Was ist an der Schnittstelle zwischen ambulanter und stationärer Behandlung zu beachten? Welche Facharztbezeichnung schaltet welche abrechenbaren Leistungen frei? Wie führt man eine medizinische Praxis betriebwirtschaftlich? Wie wird abgerechnet? Wenn der Arzt über die Kassenärztliche Vereinigung schimpft, sollte der Berater verstehen warum.

Wenn Sie die oft juristischen Probleme dabei mitbedenken können – ohne gegen das Rechtsberatungsgesetz zu verstoßen 🙂 –, sind Sie in der Lage, Ärzte hochwertig beraten zu können – zum Beispiel die Anschaffung medizinischer Geräte sinnvoll zu kalkulieren. Oder können beim Thema Praxisbewertung und -verkauf über den Tellerrand schauen und dem Arzt, wirtschaftlich und steuerlich fundierte Wege aufzuzeigen.

Bieten Sie auch etwas für Kanzleimitarbeiter?

Selbstverständlich, das gehört zum Konzept. Denn in der Praxis ist es doch so: Die Angestellten sehen die täglichen Belege. Daher müssen die Angestellten auch in der Lage sein, Zeichen zu erkennen und die Berater darauf anzusprechen. Wir bieten einen fünftägigen Kurs für Mitarbeiter – auch als inhouse-Schulung. Dabei zeigen wir anhand vielfältiger Fallbeispiele auf, wie eine optimale steuerliche Betreuung der zahnärztlichen und ärztlichen Klientel gewährleistet werden kann. Der Kurs endet mit einer kleinen Prüfung und dem Zertifikat „Zertifizierter Steuerberatungsassistent in der (Zahn-)Ärzteberatung“.

Was war Ihr Weg in die Beratung der Heilberufe?

Ende der 80er Jahre erlebte ich mit, wie das ärztliche Klientel meiner ersten beruflichen Station in Düsseldorf in Rente ging. Diese Ärzte hatten die fetten Jahre mitgemacht und gingen samt und sonders als Millionäre in den Ruhestand – haben aber einen steuerberatenden Service von der Stange erhalten. Darin habe ich meine Chance gesehen, zum einen für meine berufliche Zukunft und zum anderen, um der Prophezeiung eines Freundes zu entgehen: Der hatte mir nach der Ausbildung vorhergesagt, dass das tiefe Fachwissen der Ausbildung in der Praxis schnell verflachen würde. Das wollte ich nicht. Also bin ich fachlich in diesem Themengebiet in die Tiefe gegangen und habe von Anfang an die rechtlichen Aspekte mitbedacht, zum Beispiel das Vertragsarztrecht. Inzwischen berate ich Heilberufler seit 25 Jahren, referiere dazu seit 20 Jahren und habe rund 600 Fachberater ausgebildet.

Quellenangabe: Focus Spezial, Februar/März 2017, S. 84:

Was war Ihr Weg in die Beratung der Heilberufe?

Ende der 80er Jahre erlebte ich mit, wie das ärztliche Klientel meiner ersten beruflichen Station in Düsseldorf in Rente ging. Diese Ärzte hatten die fetten Jahre mitgemacht und gingen samt und sonders als Millionäre in den Ruhestand – haben aber einen steuerberatenden Service von der Stange erhalten. Darin habe ich meine Chance gesehen, zum einen für meine berufliche Zukunft und zum anderen, um der Prophezeiung eines Freundes zu entgehen: Der hatte mir nach der Ausbildung vorhergesagt, dass das tiefe Fachwissen der Ausbildung in der Praxis schnell verflachen würde. Das wollte ich nicht. Also bin ich fachlich in diesem Themengebiet in die Tiefe gegangen und habe von Anfang an die rechtlichen Aspekte mitbedacht, zum Beispiel das Vertragsarztrecht. Inzwischen berate ich Heilberufler seit 25 Jahren, referiere dazu seit 20 Jahren und habe rund 600 Fachberater ausgebildet.

Was planen Sie an neuen Beratungskonzepten für die Zukunft?

Wir arbeiten derzeit an einem Vorsorgekoffer abgestimmt auf Heilberufler. Eine übersichtliche Mappe mit allen Informationen, Unterlagen und Handlungsanweisungen für den Fall, dass der Chef, die Chefin ausfällt. Das Konzept ist für Unternehmer schon verbreitet, den ärztlichen Notfallkoffer mit allen berufsspezifischen Besonderheiten entwickeln wir. Außerdem konzipieren wir derzeit Financial Planning für unsere Zielgruppe – Praxisfinanzierung, Vorsorge, Altersabsicherung und Vermögensaufbau. So können wir unseren Teilnehmern zusätzlich wichtige Bausteine bieten, um sich als leistungsfähiger Ansprechpartner für Heilberufler zu positionieren.

Unterrichts-Module

für den Lehrgang Fachberater Gesundheitswesen IBG Privates Institut für Beratung im Gesundheitswesen in Zusammenarbeit mit der Hochschule Bremerhaven

  1. Modul: Das Gesundheitswesen in Deutschland, StB Dipl.-Finanzwirt Holger Wendland
  2. Modul: Die rechtlichen Rahmenbedingungen der vertrags-(zahn-)ärztlichen Tätigkeit. RA FA Medizinrecht Michael Wüstefeld, alternativ: RA FA Medizinrecht Stefan Rohpeter
  3. Modul: Berufsrecht der (Zahn-)Ärzte und anderer Heilberufler, RA FA Medizinrecht Michael Wüstefeld, alternativ: RA FA Medizinrecht Stefan Rohpeter
  4. Modul: Ertragsteuerliche Probleme der Heilberufe, StB Dipl.-Finanzwirt Holger Wendland
  5. Modul: Umsatzsteuerliche Probleme der Heilberufe, StB Dipl.-Finanzwirt Holger Wendland
  6. Modul: 40 Fachgruppen der Humanmedizin im Querschnitt / EBM / GOÄ, Betriebswirtin Krankenhauswirtschaft (VWA) Andrea Kern-Schnur
  7. Modul: Betriebswirtschaftliche Praxisführung, Betriebswirtin Krankenhauswirtschaft (VWA) Andrea Kern-Schnur
  8. Modul: Zahnmedizin – Ein Überblick über die Versorgung im zahnmedizinischen Bereich, Praxisstrukturen und -organisation, Karina Müller
  9. Modul: BEMA / GOZ – Die Abrechnung in der Zahnarztpraxis, Karina Müller
  10. Modul: (Zahn-)ärztliche Kooperationen / Gesellschaftsrecht und Vertragsarztrecht, RA FA Medizinrecht Michael Wüstefeld, alternativ: RA FA Medizinrecht Stefan Rohpeter
  11. Modul: Praxiskooperation und -fusion; Steuerrecht, StB Dipl.-Finanzwirt Holger Wendland
  12. Modul: Pflege und Umsatzsteuer, StB Dipl.-Finanzwirt Holger Wendland, und Pflegebuchführungsverordnung, Dipl. Kfr. Ursula Becker
  13. Modul, Wirtschaftlichkeitsprüfung / Plausibilitätsprüfung / Regress, RA FA Medizinrecht Michael Wüstefeld
  14. Modul: Der Arzt an der Schnittstelle ambulante / stationäre Versorgung / Abgrenzung Krankenhaus / Einzelverträge, RA FA Medizinrecht Stefan Rohpeter
  15. Modul: Beratung von Apotheken, Martin Graf
  16. Modul: Praxisbewertung, Dipl.-Kfm. Frank Boos, ö. b. u. v. SV