• 16. April 2017

10 Fragen an … StBin Renate Neumüller

10 Fragen an … StBin Renate Neumüller

1024 576 Steuerköpfe

StBin Renate Neumüller hat die Mehrheit ihrer Bestandsmandanten auf Datev Unternehmen Online umgesattelt. Wie sie das angestellt hat, wird das Thema des kommenden Kanzleibesuchs sein. Vorab hat Sie die 10 Fragen beantwortet.

Das Foto zeigt die Beraterin an einem der Muster-Arbeitsplätze in ihrer Kanzlei in Tittling. Dort können Unternehmen-Online-Neulinge unter Aufsicht ihre ersten Gehversuche mit der digitalen Belegverarbeitung machen.

1. Warum sind Sie StB geworden?

Meine Eltern hatten einen Großhandel. Schon im Alter von 16 Jahren habe ich mich nachmittags freiwillig in die Buchhaltungsabteilung gesetzt und Rechnungen geschrieben, Buchführung gelernt und alles, was dazu gehört. Es hat mir Spaß gemacht. Schon zu dem Zeitpunkt wollte ich unbedingt irgendetwas mit Bezug zu Buchführung, Rechnungswesen etc. machen. Ein Praktikum in einer grösseren Steuerkanzlei gab dann den Ausschlag. Der dortige Chef fragte mich nach Ende des Praktikums, ob ich bei ihm eine Ausbildung machen möchte – ich habe nicht lange gefackelt und die Entscheidung noch keinen einzigen Tag bereut. Ich habe dann 1993 auch die Steuerberaterprüfung abgelegt. Mir macht dieser Beruf richtig Spaß.

Kanzleibesuch

Mit ihrer Kanzlei in Tittling bei Passau ist StBin Renate Neumüller die zweite Station für einen Kanzleibesuch. Der erste Kanzleibesuch führte mich nach Hannover: Im Kanzleiverbund HSP mit seinen 40 Standorten bleiben die Mitarbeiter mit Hilfe eines sozialen Intranets miteinander in Kontakt – sie scharen sich um ein digitales Lagerfeuer.

Kanzleibesuch

Mit ihrer Kanzlei in Tittling bei Passau ist StBin Renate Neumüller die zweite Station für einen Kanzleibesuch. Der erste Kanzleibesuch führte mich nach Hannover: Im Kanzleiverbund HSP mit seinen 40 Standorten bleiben die Mitarbeiter mit Hilfe eines sozialen Intranets miteinander in Kontakt – sie scharen sich um ein digitales Lagerfeuer.

Das Foto zeigt die Beraterin an einem der Muster-Arbeitsplätze in ihrer Kanzlei in Tittling. Dort können Unternehmen-Online-Neulinge unter Aufsicht ihre ersten Gehversuche mit der digitalen Belegverarbeitung machen.

1. Warum sind Sie StB geworden?

Meine Eltern hatten einen Großhandel. Schon im Alter von 16 Jahren habe ich mich nachmittags freiwillig in die Buchhaltungsabteilung gesetzt und Rechnungen geschrieben, Buchführung gelernt und alles, was dazu gehört. Es hat mir Spaß gemacht. Schon zu dem Zeitpunkt wollte ich unbedingt irgendetwas mit Bezug zu Buchführung, Rechnungswesen etc. machen. Ein Praktikum in einer grösseren Steuerkanzlei gab dann den Ausschlag. Der dortige Chef fragte mich nach Ende des Praktikums, ob ich bei ihm eine Ausbildung machen möchte – ich habe nicht lange gefackelt und die Entscheidung noch keinen einzigen Tag bereut. Ich habe dann 1993 auch die Steuerberaterprüfung abgelegt. Mir macht dieser Beruf richtig Spaß.

2. Ihre fachliche Dienstleistung bieten auch zig andere Kanzleien – was stellen Sie heraus, wenn Sie potentiellen Mandanten Ihre Kanzlei empfehlen möchten?

Unsere Kanzlei ist, was das Thema „Digitalisierung“ betrifft, sehr gut im Thema. Durch die Größe der Kanzlei ( an allen Standorten 160 Mitarbeiter, darunter viele Steuerberater) können wir alle steuerlichen Fachbereiche perfekt abdecken. Das ist heute besonders wichtig. Eine eigene Rechtsabteilung betreut unsere Mandanten in rechtlichen Angelegenheiten – der Mandant bekommt alles aus einer Hand. Auch das kann nicht jede Kanzlei bieten.

3. Wo holen Sie sich Inspiration für Ihre Arbeit?

Die hole ich mir z.B. beim Sport. Ich fahre gerne mit dem Rad. Dabei kommen mir oft innovative Ideen. Aber auch während der ganz normalen Arbeitzeit denke ich ständig über Verbesserungsmöglichkeiten nach. Unsere EDV-Abteilung setzt viele meiner Ideen um. So können wir unseren Mandanten viele Arbeitsgänge erleichtern. Ich habe eher das Problem, dass ich zu viele Ideen habe und der Tag nur 24 Stunden hat.

4. Welche geschäftliche Herausforderung beschäftigt Sie derzeit am meisten?

Mich beschäftigt, wie viele andere Kollegen auch das sich sehr schnell ändernde deutsche Steuerrecht und die damit verbundenen Anforderungen an unser Fachpersonal. Es gibt jede Woche neue Herausforderungen. Nur wer sich ständig weiter bildet, kann die damit verbundenen Aufgaben – sprich gute Beratung des Mandanten – meistern.

5. Nach welchen Kriterien wählen Sie Mitarbeiter aus?

Die Mitarbeiter müssen fachlich sehr qualifiziert sein und vor allen Dingen zum Team passen. Sie müssen bereit sein, mit modernster EDV zu arbeiten und unseren Mandanten im wahrsten Sinne des Wortes als „Berater“ zur Seite zu stehen. Eine Buchführung richtig zu erstellen alleine reicht uns nicht.

6. Mal angenommen, der Kammerzwang fällt, jeder darf Steuerberatung anbieten und Steuerberater auch gewerbliche Leistungen: Was tun Sie?

Mit der Abschaffung des Kammerzwangs habe ich kein Problem. Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass gute Kanzleien Ihre Mandanten mit guter Beratung überzeugen können. Der Markt reguliert sich selbst. Unser schwieriges deutsches Steuerrecht kann nicht einfach jeder optimiert anwenden. Davon bin ich überzeugt. Die Mandanten werden sehr schnell merken, wo Qualität dahinter steckt und wo nicht.

7. Auf welche geschäftliche Entscheidung/Erfolg sind Sie stolz?

Auf die Vorreiterrolle, auf die wir uns im Bereich Photovoltaik und Unternehmen online eingelassen haben. Das hebt uns von anderen Kanzleien ab. Durch Spezialisten an allen unseren Standorten können wir ausserdem alle steuerlichen Bereiche optimal abbilden. Auch die Rechtsberatung für unsere Mandanten ist in der Consilia Gruppe möglich.

8. Sie können – unbemerkt und ungestraft – hinter die Kulissen einer anderen Kanzlei schauen: Was würden Sie ausspionieren?

Ich würde nicht spionieren wollen. Ich bin der festen Überzeugung, man soll nicht einfach etwas nachmachen, sondern von sich aus das Beste und damit der eigenen Kanzlei auch sozusagen die eigene Note geben.

9. Welche natürliche Gabe würden Sie gern besitzen?

Ich spiele Klavier und Akkordeon. Das habe ich in meiner Jugend gelernt. Aus beruflichen Gründen komme ich selten zum Musizieren. Ich würde gerne eines der beiden Instrumente perfekt spielen können.

10. Ihre gegenwärtige Geistesverfassung?

Die ist wirklich sehr gut. Ich war gerade 10 Tage im Urlaub und bin quasi richtig erholt. Länger möchte ich auch nicht wegbleiben – dann fehlt mir die Arbeit.

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