• 10. Oktober 2017

10 Fragen an … StB Holger Wendland

10 Fragen an … StB Holger Wendland

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Holger Wendland hat sich der Beratung von Heilberuflern verschrieben. Sein Wissen gibt er in Fortbildungen weiter. 

Kanzlei

Holger Wendland hat sich der Beratung von Heilberuflern verschrieben. Sein Wissen gibt er mit dem IBG Institut in Fortbildungen weiter. Wie das funktioniert ist hier auf steuerkoepfe.de nachzulesen.

Person

Holger Wendland  (xing) hat in der Finanzverwaltung begonnen, betreut Heilberufler und vermittelt anderen StB diese Spezialisierung.

Kanzlei

Holger Wendland hat sich der Beratung von Heilberuflern verschrieben. Sein Wissen gibt er mit dem IBG Institut in Fortbildungen weiter. Wie das funktioniert ist hier auf steuerkoepfe.de nachzulesen.

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Kontakt

Holger Wendland  (xing) hat in der Finanzverwaltung begonnen, betreut Heilberufler und vermittelt anderen StB diese Spezialisierung.

1. Warum sind Sie StB geworden?

Das Steuerrecht ist spannend und immer in Bewegung, das war mir schon früh klar. Aus Gründen der Krisensicherheit zog es mich zuerst ins Finanzamt. Aber da fehlten die Möglichkeiten zur Weiterentwicklung und zum kreativen Arbeiten. Da bietet die gestaltende Arbeit als Steuerberater viel mehr.

2. Ihre fachliche Dienstleistung bieten auch zig andere Kanzleien – was stellen Sie heraus, wenn Sie potentiellen Mandanten Ihre Kanzlei empfehlen möchten?

Viele meiner Mandanten sind ja Steuerberater. Ich unterstütze sie in kniffligen Fällen bei der Beratung von Heilberuflern, das ist meine Spezialität und meist kommen solche Aufträge durch meine Referententätigkeit zustande. Da brauche ich nicht mehr groß meine Spezialisierung verkaufen. Was normale Mandanten angeht – meist Heilberufler aller denkbarer Sparten: Denen sage ich, dass ich ihnen mit meinen Kooperationspartnern – Medizinrechtler, KV-Abrechnungsexperten und Sachverständige für die Bewertung von Arztpraxen – eine ganzheitliche Beratung bieten kann.

3. Wo holen Sie sich Inspiration für Ihre Arbeit?

Bei meinen Mandanten vor Ort und bei Gesprächen mit Kollegen auf den Seminaren.

4. Welche geschäftliche Herausforderung beschäftigt Sie derzeit am meisten?

Wie kann ich eine noch tiefergehende branchenbezogene Beratung von Ärzten und Zahnärzten implementieren?

5. Nach welchen Kriterien wählen Sie Mitarbeiter aus?

Fachliche und menschliche Kompetenz. Das heißt ich schaue mir die Referenzen an und lasse das persönliche Auftreten des Kandidaten auf mich wirken. Letztens habe ich mich zwei Stunden lang mit einem Bewerber unterhalten, einfach weil es sich thematisch so entwickelte. Das war ein sehr interessantes Fachgespräch auf Augenhöhe. Derzeit haben die Bewerber aber die größere Auswahl und so kam es leider nicht zu einer Zusammenarbeit.

6. Mal angenommen, der Kammerzwang fällt, jeder darf Steuerberatung anbieten und Steuerberater auch gewerbliche Leistungen: Was tun Sie?

Nichts anderes als jetzt. Ich hänge nicht an der Selbstverwaltung unseres Berufs. Ich wünschte mir die Kammer weniger als Aufsichtsbehörde, sondern als mein Interessenvertreter im besten Sinne des Wortes. Trotzdem: Ich kann machen, was ich will. Alles gut.

7. Auf welche geschäftliche Entscheidung/Erfolg sind Sie stolz?

Stolz ist keine Kategorie für mich. Ich bin dankbar für meine Familie, Gesundheit und mein persönliches Umfeld. Mein Geschäft läuft gut, auch dafür bin ich dankbar.

8. Sie können – unbemerkt und ungestraft – hinter die Kulissen einer anderen Kanzlei schauen: Was würden Sie ausspionieren?

Gar nichts. Jeder ist seines Glückes Schmied.

9. Welche natürliche Gabe würden Sie gern besitzen?

Ich wäre gern mehrsprachig.

10. Ihre gegenwärtige Geistesverfassung?

Dankbar!