• 1. Juli 2018

10 Fragen an … StB Stefan Schäfer

10 Fragen an … StB Stefan Schäfer

10 Fragen an … StB Stefan Schäfer 1024 439 Steuerköpfe

Familiär vorgeprägt und trotzdem – oder gerade deshalb? – mit Spaß dabei. Stefan Schäfer kümmert sich vor allem um die Mainzer Niederlassung der Kanzlei. Die Inspiration für den Job trifft ihn oft während er seine Tochter im Kinderwagen spazieren schiebt.

Zur Person

Stefan Schäfer (*1984) studierte an der Duale Hochschule Baden-Württemberg Mannheim. „Als eigentlich geborener Mittelfeldspieler“ hat dann doch als rechter Außenverteidiger gekickt, dribbelt aber jetzt auf der Funktionärseben.

Zur Kanzlei

Rund 20 Menschen arbeiten in der 1987 gegründeten Kanzlei in Kaiserslautern (Homepage). Relativ neu ist noch der zusätzliche Standort in Mainz.

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1. Warum sind Sie StB geworden?

Mein Vater ist Steuerberater, meine Mutter ist Steuerfachangestellte, da war mein Weg ein Stück weit wohl schon vorbestimmt. Ich wurde aber nie in diese Richtung gedrängt. Ich erinnere mich, dass mich ein Jugendfreund mal fragte, wie Steuerberater ihr Geld verdienen, ob die die Steuern bekommen würden? Der Gedanke gefällt mir immer noch gut. Ein Schulpraktikum bestätigte mir dann endgültig, dass ich in diesem Beruf meine Zukunft sehe. Ich begann meine Ausbildung mit dem Ziel danach zu studieren und danach dann die Beraterprüfung abzulegen. Genauso habe ich es dann auch getan. Die Beratung von Mandanten unterschiedlicher Art mit allen möglichen unterschiedlichen Fragestellungen ist das, was ich am liebsten mache. Die Steuerberatung hat immer auch ganz viel damit zu tun, Menschen bei ihrem Visionen zu unterstützen und das macht unheimlich viel Spaß.

2. Ihre fachliche Dienstleistung bieten auch zig andere Kanzleien – was stellen Sie heraus, wenn Sie potentiellen Mandanten Ihre Kanzlei empfehlen möchten?

In der Regel kommen Mandanten zu uns, nachdem Sie schon von uns gehört haben. Insofern eilt uns hier unser guter Ruf voraus. Hierzu zählt ein gutes Preis/Leistungsverhältnis, direkter Kundenkontakt, Expertenwissen in mehreren Branchen und eine interdisziplinäre Beratung ggf. unter zu Hilfenahme von Kooperationspartnern.

3. Wo holen Sie sich Inspiration für Ihre Arbeit?

Bei Spaziergängen mit meiner Tochter. Wenn man fernab von allem ist und der Trubel abfällt, dann kommen einem ja doch die besten Gedanken. ich hoffe und bete dann immer, dass der Gedanke nicht verfliegt, bevor ich wieder am Schreibtisch bin.

4. Welche geschäftliche Herausforderung beschäftigt Sie derzeit am meisten?

Steuerberatung 4.0 und die damit einhergehende Umstrukturierung der Kanzlei. Unser DMS ist ausbaufähig. Bei der digitalen Buchführung bin ich recht optimistisch, dass wir den Großteil der Mandanten in naher Zukunft auch dorthin bekommen. Aber es muss Sinn machen und älteren Unternehmern zu ihrem Glück zu zwingen, käme mir nicht in den Sinn. Da sind bewährte Abläufe wertvoller als eine Umstellung mit ungewissem Ausgang.

5. Nach welchen Kriterien wählen Sie Mitarbeiter aus?

Loyalität, Verlässlichkeit, Lernwille, Teamfähigkeit, unternehmerisches Denken. Wir verbringen mit unseren Kollegen und Mitarbeitern oft mehr Zeit als mit dem eigenen Ehepartner. Da muss einfach alles stimmen und Geben und Nehmen muss sich in der Waage halten.

6. Mal angenommen, der Kammerzwang fällt, jeder darf Steuerberatung anbieten und Steuerberater auch gewerbliche Leistungen: Was tun Sie?

Ich tue weiterhin das was ich bisher tue, weil ich es sehr gut kann und es mir viel Spaß bereitet. Vielleicht würde ich zusätzlich noch Aus- und Fortbildungen im Bereich Steuerrecht, BWL etc. für Mandanten anbieten.

7. Auf welche geschäftliche Entscheidung/Erfolg sind Sie stolz?

Den Standort Mainz zu gründen und in der Folge dessen Ausbau.

8. Sie können – unbemerkt und ungestraft – hinter die Kulissen einer anderen Kanzlei schauen: Was würden Sie ausspionieren?

Organisation, Struktur und Mitarbeiterführung. Brennend interessiert mich derzeit, wie andere Kanzleien die standortübergreifende Kommunikation regeln.

9. Welche natürliche Gabe würden Sie gern besitzen?

Gedankenlesen wäre im Job oft hilfreich.

10. Ihre gegenwärtige Geistesverfassung?

Rastlos