• 13. August 2018

Dekodi: Weiterbildung zum Buchhaltroniker und Digital Coach (Werbung) [Update: neuer Seminartermin!]

Dekodi: Weiterbildung zum Buchhaltroniker und Digital Coach (Werbung) [Update: neuer Seminartermin!]

Dekodi: Weiterbildung zum Buchhaltroniker und Digital Coach (Werbung) [Update: neuer Seminartermin!] 1024 512 Steuerköpfe

Mit der Weiterbildung zum Buchhaltroniker und zum Digital Coach will Dekodi Kanzleikräften und Steuerberatern die Augen dafür öffnen, was mit moderner Technologie möglich ist – und vor allem wie sie diese sinnvoll und lukrativ für die Kanzlei einsetzen können. Es gilt: Erkenne die Möglichkeiten. Dekodi-Geschäftsführer Stefan Kaumeier stellt das Program vor.

Worum geht es in Ihrer Weiterbildung zum Buchhaltroniker, beziehungsweise zum Digital-Coach?

Es ist ein Fortbildungsangebot zum Thema Digitalisierung, das sich sowohl an Steuerfachangestellte als auch an Steuerberater wendet. Wir vermitteln dabei eine komplette Digitalisierungs-Strategie inklusive Themen wie Technik, Organisation, Mitarbeiterführung, aber auch ganz viel Praxis. Denn Digitalisierung bedeutet vor allem, sowohl das Know-how in der Kanzlei als auch Prozesse in- und außerhalb der Kanzlei steuern und anwenden zu können. Digitalisierung beginnt beim Mandanten.

Und was lernt man dort im Detail?

Wir haben die vier Tage thematisch sortiert. Es beginnt mit der Technik. Digitalisierung ist zwar kein reines Technikthema, aber es ist wichtig, die Technik zu kennen, um zu wissen, welche Möglichkeiten sie bietet.

So lernen die Teilnehmer den Unterschied zwischen einer CSV- und einer XLS-Datei kennen, sie lernen Daten aus Datenbanken abzurufen oder was eine API ist, sie lernen Warenwirtschafts-Programme und deren Buchungslogiken kennen. Sie lernen digitale Belege wie z. B. das IDE und das ZUGfERD-Rechnungsformat kennen.

Stefan Kaumeter, dekodi, Weiterbildung Steuerfachangestellte zum Buchhaltroniker, Digital Coach
Stefan Kaumeier, dekodi

Dabei geht es immer um ein Kennenlernen und Verstehen der Möglichkeiten. Die technische Umsetzung ist nicht Aufgabe des Buchhaltronikers – denn dafür gibt es Wirtschaftsinformatiker und andere Fachleute.

Wir haben zum Beispiel einen Test-Server inklusive SQL-Datenbank laufen. Und wenn wir den Teilnehmern zeigen, wie sie mit wenigen Handgriffen daraus in wenigen Sekunden 1000 Adressen extrahieren, ist die Begeisterung immer groß. Und die Teilnehmer begreifen sofort, welche Vorteile es hat, direkt auf die Systeme des Mandanten zuzugreifen. Was wir den Leuten vermitteln wollen: Erkenne die Möglichkeiten und hab keine Angst, sie anzuwenden. Darum geht es.

Der zweite Tag steht unter dem Thema Organisation. Was wird dabei vermittelt?

Vernünftige Organisation heißt, die Kopfmonopole in den Kanzleien abzuschaffen. In vielen Kanzleien sitzt das Wissen – und damit die Qualität der Arbeitsergebnisse – mehr oder weniger in den Köpfen der wichtigsten Mitarbeiter. Wenn diese Mitarbeiter auf einmal nicht mehr zur Verfügung stehen, sinkt zwangsläufig die Arbeitsqualität der Kanzlei. Das ist gefährlich. Diese Art der Leistungserbringung ist hochgradig angreifbar. In der komplexen Welt der Digitalisierung kann das schnell zu Haftung und Mandatsverlust führen.

Die Qualität muss in der Kanzleiorganisation angelegt sein.

Daher muss die Qualität der Kanzlei in der Organisation angelegt sein. Ein Schritt dazu ist der Aufbau eines kanzleiinternen Wissensmanagements. Wir zeigen den Teilnehmern beispielsweise, wie sie ihr Kanzleiwissen in ein Wiki bekommen, also ein online Nachschlagewerk wie Wikipedia. Oder wie leicht elektronische Handbücher funktionieren, um beispielsweise eine GoBD-Verfahrensdokumentation zu schreiben und browserbasiert dem Mandanten zur Verfügung zu stellen.

Auch hier empfehlen wir keine bestimmten Produkte, sondern zeigen einfach das Prinzip. Es geht darum, für jeden Mandanten und auch für die Kanzlei selbst eine organisatorische DNA aufzubauen.

Organisation bedeutet auch, einen Fahrplan zur Digitalisierung der Mandate zu haben. Hauptansatzpunkt der Digitialisierung ist zunächst die Lohn- und die Finanzbuchhaltung. Sie ist meistens gut automatisierbar. Die durch die Automatisierung gewonnene Zeit schafft sofort Freiraum für weitere Digitalisierungsmaßnahmen.

Und da bei einer großen Anzahl von Fibu-Mandaten, nicht unbedingt offensichtlich ist, wo man anfangen sollte, haben wir ein Tool dafür entwickelt: die Buchungs-Metrik zeigt das Automatisierungspotenzial einer einzelnen Buchhaltung an – den so genannten Edelbrock-Index. So können sie ganz schnell sehen, was sie innerhalb der einzelnen Mandate jeweils digitalisieren müssen, um einen Automatisierungsgrad von beispielsweise 80 Prozent je Mandant zu erreichen.
Es gilt zu unterscheiden: Welche Abläufe, welche Belege sind sinnvoll und mit einem effizienten Aufwand und Ergebnis zu digitalisieren oder zu automatisieren? Strategisches Vorgehen, anstatt Trial and Error.

Der dritte Tag steht unter dem Thema Recht, das mein Mitreferent StB Ralf Oßwald übernimmt. Er zeigt auf, welche rechtlichen Herausforderungen zu beachten sind und wie man sie am besten meistert. Hier geht es um Themen wie Archivierung, EU-Umsatzsteuerrecht, elektronische Kassen, aber auch um Finanzbuchhaltung in der Cloud.

Der vierte Tag dreht sich um den Online-Handel, was können die Teilnehmer dabei von Ihnen lernen?

Die Zukunft zu meistern. Derzeit ist es noch so, dass Online-Händler eine typische Kanzlei leicht überfordern können: zu viele Transaktionen, rein digitale Datenquellen und die nachgelagerten steuerrechtlichen Herausforderungen wie internationales Umsatzsteuerrecht gehören meisten nicht zum Tagesgeschäft der Kanzleien. Wenn Sie diese Mandate mit herkömmlichen Mitteln bewältigen wollen, macht das keinen Spaß. Oft bedeutet das viel Handarbeit, schlechte oder gar negative Deckungsbeiträge und frustrierte Mitarbeiter.

Online-Händler sind Besucher aus der Zukunft. Sie sind nichts anderes als ein volldigitales Mandat.

Und wissen Sie was? Online-Händler sind Besucher aus der Zukunft. Die Art wie diese Zielgruppe schon heute ihr – oft immenses – Geschäftsaufkommen händelt, wird in naher Zukunft Standard sein. Ein Online-Händler ist nichts anderes als ein volldigitales Mandat. Alles, was für den Online-Händler gilt, gilt praktisch auch für jeden anderen digitalen Mandanten.

Das Versprechen der Digitalisierung sind bisher ungekannte Möglichkeiten. Ich kann mit einer gut organisierten Kanzlei und automatisierten Abläufen Mandanten bewältigen, die zehnmal größer sind als das größte Mandat, das ich aktuell habe.

Das Thema Online-Handel zieht am letzten Tag der Fortbildung also alle Fäden thematisch zusammen: Technik, Organisation, Automation. Wir nehmen uns einen realen und anonymisierten Online-Händler vor und zeigen, wie eine moderne Kanzlei ihm ein kompetenter und wertvoller Partner sein kann.

Darum sprechen wir an diesem Tag auch darüber, wie der Nutzen und der Wert der Kanzleidienstleistung in Zukunft besser zu vermitteln und zu verkaufen ist. Es geht dabei um Themen wie Einwandbehandlung und skalierbare Honorarmodelle. Die StBVV hilft Ihnen da nicht unbedingt weiter. Denn einem Online-Händler, der im Weihnachtsgeschäft Hunderttausende Buchungen im Monat produziert und in den Sommermonaten nur Zehntausende, möchte dieses Arbeitsaufkommen auch im Honorar gespiegelt sehen.

Sie haben auch einen Kulturwandel angesprochen: Wer oder was muss sich denn hier ändern?

Vor allem die Berufsträger sehen die Digitalisierung oft noch als technisches Problem und suchen ihr Heil in einzelnen Programmen. Ein Kulturwandel hin zur Digitalisierung ist aus meiner Sicht leider noch viel zu selten wahrnehmbar. Die Mitarbeiter der Kanzleien sind da oft aufgeschlossener und den guten Mandanten brauchen Sie schon gar nicht die Vorteile der Digitalisierung zu erklären, die machen einfach.

Wir unterstützen Steuerkanzleien dabei, sich den Anforderungen und auch dem zunehmenden Wettbewerb zu stellen. Denn die Welt ändert sich. Manche Berufsträger wähnen sich in einem Naturschutzgebiet und glauben, dort vor dem Klimawandel sicher zu sein. Das ist nicht so.

Geht es konkreter?

Die Kanzlei muss Teil des Workflows des Mandanten werden und nicht umgekehrt.

Das drängendste Thema ist die medienbruchfreie Verarbeitung der Daten. Digitalisierung beginnt dort, wo die Daten entstehen. Steuerberater müssen alles tun, um sich mit den Systemen der Mandanten zu verzahnen. Die Kanzlei muss Teil des Workflows des Mandanten werden und nicht umgekehrt.

Wenn Sie diesen Sinneswandel hinkriegen, passiert zweierlei: Erstens begreifen Sie sofort, dass die Digitalisierung beim Mandanten beginnt, nicht mit dem Eingang des Pendelordners in der Kanzlei oder dem Eintreffen eines gescannten Beleges. Und zweitens sichern Sie sich so die Wertschöpfung, denn die wandert aktuell in die Vorsysteme ab. Und die Vorsysteme laufen beim Mandanten – oder eben in der digitalen Kanzlei.

Seminar-Infos

Dauer: vier Tage, Mo – Do, 9 bis 17 Uhr

aktuelle Termine und Veranstaltungsorte sind auf der Dekodi-Internetseite zu finden

Seminargebühren: Die Seminargebühr beträgt derzeit 1800,- € (zzgl. 342,- Umsatzsteuer) pro Teilnehmer. (Stand der Information März 2019, Änderungen und Irrtümer vorbehalten).

Anmeldeformular und AGB hier auf der Dekodi-Internetseite

Auszug aus den Buchhaltroniker-Seminarinhalten:

1. Tag – Technik: Vermittelt die technischen Grundlagen, sowie die Werkzeuge der Digitalisierung.

2. Tag – Organisation: Beschäftigt sich vor allem mit den Bereichen Wissens-Management, Dokumentation von Prozessen, Verfahrensdokumentationen und IKS-Strategien.

3. Tag – Recht: Ziel dieses Tages ist es, die Teilnehmer soweit mit rechtlichem Wissen rund um die Digitalisierung zu versorgen, dass rechtliche Herausforderungen in der Praxis leicht erkannt behandelt werden können.

4. Tag – Online-Handel: Im Online-Handel finden sich alle Teile des Seminars wieder. Auch für Teilnehmer, die selbst kein Online-handelsmandat betreuen, ist dieser Tag sehr interessant. Der Online-Handel ist nichts anderes als ein digitales Mandant.

Den vollständigen Seminarinhalt, sowie alle weiteren Informationen zum Seminar „Buchhaltroniker“ entnehmen Sie bitte unserem Leistungsbuch.

Zur Klarstellung: Buchhaltroniker ist eingetragene Marke der Fa. dekodi. Die Buchhaltroniker-Seminare dienen der Weiterbildung von Mitarbeitern im kaufmännischen Bereich.

Ihre Referenten

StB Ralf Oßwald (Foto: privat)

StB Ralf Oßwald (Foto: privat)

Stefan Kaumeter, dekodi, Weiterbildung Steuerfachangestellte zum Buchhaltroniker, Digital Coach

Stefan Kaumeier, dekodi

Kontakt & Info

dekodi – Deutscher Konverterdienst GmbH

Benno-Strauß-Str. 7/B
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