• 4. November 2018

10 Fragen an … StB Dmytro Sonkin

10 Fragen an … StB Dmytro Sonkin

10 Fragen an … StB Dmytro Sonkin 1024 616 Steuerköpfe

Ein bisschen Neckerei kann Energien freisetzen. Dmytro Sonkin kam jedenfalls zur Steuerberatung wie die Jungfrau zum Kinde. Heute betreut er vor allem Unternehmen aus den GUS-Staaten und fühlt sich sehr wohl in seiner Nische.

Zur Person

Dmytro Sonkins (xing) Muttersprache ist Russisch. Er hat bei Big-Four-Gesellschaften gearbeitet, aber dort weit weniger international gearbeitet, als heute. Mit seiner Kanzlei in Berlin und Dresden konzentriert er sich auf Unternehmen aus den GUS-Staaten.

Zur Kanzlei

Die Kanzlei wurde 2010 gegründet. 2017 wurden die Einzelkanzleien von Herrn Sonkin und Frau Seifert in die SKS Steuerberater Sonkin, Seifert und Partner mbB eingebracht. Mit der Gründung der PartmbB ist StB Daniel Hofmann als neuer Equity-Partner und seit dem Juli 2018 StB Matthias Müller als Partner dabei. Das Team umfasst 20 Köpfe.

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1. Warum sind Sie StB geworden?

Es war eine Wette. Nach dem Abitur wusste ich nicht, was ich beruflich werden sollte. Eine Freundin machte mich auf ein duales Studium zum Steuerrecht aufmerksam, aber schob gleich hinterher, dass ich es wohl nicht schaffen würde, denn dafür bräuchte man sehr gute Noten, die ich nicht hatte. Die Wette galt. Ich habe das Studium geschafft, anschließend bei zwei Big-Four-Gesellschaften und einer mittelständischen Gesellschaft gearbeitet und mich 2010 dann selbstständig gemacht. Wir sind seither jedes Jahr unsatzmäßig um fast 100 Prozent gewachsen und konzentrieren uns insbesondere auf deutsche Niederlassungen und Tochtergesellschaften von Unternehmen aus GUS-Staaten.

2. Ihre fachliche Dienstleistung bieten auch zig andere Kanzleien – was stellen Sie heraus, wenn Sie potentiellen Mandanten Ihre Kanzlei empfehlen möchten?

Wir sind innovativ, sehr innovativ. Wir sind eine Mischung aus den echten Dienstleistern und einfallsreichen Steuerberatern, von denen es ganz wenige gibt. Und wir sind auf Beratung internationaler Unternehmen (vorwiegend aus GUS-Ländern) spezialisiert, wobei wir unsere Beratungsdienstleistungen in der Heimatsprache unserer Mandanten erbringen.

3. Wo holen Sie sich Inspiration für Ihre Arbeit?

Aus Gesprächen mit Kollegen und Geschäftspartnern und durch Besuch verschiedener Veranstaltungen, bei denen es um die Zukunft geht.

4. Welche geschäftliche Herausforderung beschäftigt Sie derzeit am meisten?

Allrounddienstleistungen für ausländische Unternehmen anzubieten.

5. Nach welchen Kriterien wählen Sie Mitarbeiter aus?

Ehrlichkeit und Wunsch, etwas zu werden. Wir suchen nach Menschen, die mehr wollen, als Zahlen einzutippen

6. Mal angenommen, der Kammerzwang fällt, jeder darf Steuerberatung anbieten und Steuerberater auch gewerbliche Leistungen: Was tun Sie?

Wir arbeiten in einer Nische. Unser Know-how schützt uns – und nicht der Kammerzwang.

7. Auf welche geschäftliche Entscheidung/Erfolg sind Sie stolz?

Wir sind eine der am schnellsten gewachsenen Kanzleien in Sachsen aus eigener Kraft und ohne Zukäufe. Und wir beschäftigen die meisten russischsprechenden Professionals bundesweit.

8. Sie können – unbemerkt und ungestraft – hinter die Kulissen einer anderen Kanzlei schauen: Was würden Sie ausspionieren?

Wie die Zeiterfassung in anderen Kanzleien funktioniert

9. Welche natürliche Gabe würden Sie gern besitzen?

Organisationstalent

10. Ihre gegenwärtige Geistesverfassung?

stabil und wachstumsorientiert