• 21. Januar 2019

StB Gerhard Pahl: Entwicklungspartner für die DATEV Anbahnungsplattform (Werbung)

StB Gerhard Pahl: Entwicklungspartner für die DATEV Anbahnungsplattform (Werbung)

StB Gerhard Pahl: Entwicklungspartner für die DATEV Anbahnungsplattform (Werbung) 1024 546 Steuerköpfe

Vor gut vier Jahren hat Gerhard Pahl zusammen mit Nicole Petry in Göttingen die Kanzlei Pahl & Partner Steuerberatungsgesellschaft mbB gegründet. Von Anfang an verfolgte er eine konsequente Digitalstrategie in der Zusammenarbeit mit seinen gewerblichen Mandanten. Seit Jahresbeginn engagiert er sich als Entwicklungspartner für die neue Anbahnungsplattform der DATEV – aus der Überzeugung heraus, dass die Digitalisierung bereits vor Beginn des Mandatsverhältnisses große Vorteile bietet.

Herr Pahl, können Sie bitte kurz beschreiben, worum es bei der Anbahnungsplattform geht?

Die Anbahnungsplattform erleichtert das Finden eines passenden Steuerberaters. Aber dann geht es eigentlich erst richtig los: Der gesamte nachfolgende Prozess von der Kontaktaufnahme bis hin zum Vertragsabschluss wird über diese eine Lösung moderiert.

Wie funktioniert sie?

Als Anbieter habe ich Kontrolle darüber, von wem ich gefunden werden will.

Oberflächlich betrachtet ist das ein ganz normales Suchportal. Aber in Wahrheit ist die Anbahnungsplattform deutlich spannender, weil ich als Anbieter ein großes Maß an Kontrolle darüber habe, von wem ich gefunden werden will – bis hin zu verdeckten Negativkriterien. So kann ich beispielsweise ein Mindesteinkommen für Privatmandate definieren. Damit vermittelt sie zielgerichtet den Kontakt zwischen den passenden Mandanten und Kanzleien.

Und im weiteren Verlauf?

Direkt aus dem angezeigten Profil heraus kann der Suchende eine Anfrage an den Steuerberater stellen. Hier habe ich die Möglichkeit, sehr flexibel die Pflichtinformationen zu definieren, die ich als Kanzlei für eine Angebotserstellung benötige, so dass wenig Rückfragen erforderlich sind. Und wenn es zur Zusammenarbeit kommt, dann sind alle Informationen, die über das Portal bereits ausgetauscht wurden, sofort in meinem System hinterlegt.

Als Entwicklungspartner sind Sie frühzeitig in die Entstehung der Anbahnungsplattform eingestiegen. Wie ist das abgelaufen?

Begonnen hat es mit einem Anruf der DATEV zu Jahresbeginn. Es folgte eine Einladung zu einem Workshop in Würzburg mit etwa zehn Steuerberatern und einigen DATEV-Kollegen, in dem wir uns mit einigen funktionalen Anforderungen und Oberflächenthemen auseinandersetzen sollten. Es war auch nicht der erste Workshop zum Thema, es hatte damals schon Vorüberlegungen gegeben, an die wir anknüpfen konnten und sollten. Diverse Einzelfragen wurden dann in den folgenden Monaten per Mail und Videokonferenzen weiterverfolgt. Und im November folgte dann ein weiterer Workshop mit Fokus auf die Kommunikationsabläufe der Plattform.

Wir haben zusammen viel über Funktionalitäten, Prozessdesign, Gestaltung und anderes diskutiert. Viel von dieser Diskussion findet sich heute in der bestehenden Lösung wieder. Sehr intensiv ist auch die Frage thematisiert worden, wie weit die Zielgruppe für das Portal gefasst werden sollte. Ursprünglich war sie ja nur für Privatpersonen konzipiert, aber wir haben herausgearbeitet, dass diese Beschränkung unsinnig ist. Auch Unternehmensmandate sollten über die Plattform vermittelt werden können. Was ja nun auch möglich sein wird.

Was hat Sie dazu bewogen, sich auf diesem Weg frühzeitig einzubringen?

Ich bin mir sicher: Wenn eine Geschäftsidee auf der Straße liegt, wird sie früher oder später umgesetzt. Und eine Suchplattform für Steuerberater gehört hier definitiv dazu. Bevor das irgendjemand mit eigenen Ideen umsetzt, dann unterstütze ich lieber meine Genossenschaft dabei, von der ich weiß, dass sie zu meinem Wohl agiert. Das ist die eine Seite. Die andere Seite ist recht pragmatisch: Mandanten kommen doch zu mir, weil ich ihnen ein tolles Angebot mache, attraktive Leistungen anbiete. Das kann ich aber nur, wenn ich auch gute Werkzeuge dafür habe. Und hier habe ich die Chance, ein Produkt für den Berufsstand mitzugestalten, meine Ideen einzubringen. Ich möchte schlicht sicherstellen, dass wir als Genossenschaft die besten Produkte zur Verfügung haben.

Welchen Mehrwert erwarten Sie sich von der Plattform?

Der größte Vorteil der Plattform ist in meinen Augen die Präzision, mit der ich in meine Auffindbarkeit steuern kann. Je genauer ich meinen Wunschkunden identifiziere, desto wahrscheinlicher ist auch, dass er mich findet. Mein Credo dabei lautet: Weniger ist mehr. Wir wollen zum Beispiel unseren Stamm im e-Commerce-Geschäft ausbauen, deswegen habe ich mein Profil erstmal dahingehend ausgerichtet. Wenn ich irgendwann mal einen anderen Schwerpunkt setzen möchte, beispielsweise Schnittstellenberatung, dann ist das ja schnell geändert.

Der größte Vorteil der Plattform ist die Präzision, mit der ich in meine Auffindbarkeit steuern kann.

Meine Hoffnung ist natürlich auch, dass ein Kunde die Anbahnungsplattform qualitativ höher einschätzt als eine normale Websuche. Auf der Plattform bekommt er neutrale Suchergebnisse basierend auf seinen Anforderungen, ohne Verzerrungen durch Adword-Mechanismen. Und durch die weiterführende, moderierende Kommunikation über die Plattform wird auch der Prozess bis hin zum Vertragsabschluss deutlich effizienter.

Und wie können sich Kanzleien auf der Plattform eintragen?

Bei mir war es sehr einfach: Nach der Installation der DVD 12.0 konnte ich auf dem DATEV Arbeitsplatz mit einem Link das Kanzleiprofil aktivieren. Danach kann ich auf der Plattform mein Profil eintragen, Bilder hochladen usw. Ich empfehle, vorher mal in der Dokumentation auf datev.de/plattform zu lesen. Man sollte das nicht unterschätzen: Auch, wenn es einfach ist, entscheidend ist natürlich, dass der Inhalt gut ist und das Angebot attraktiv rüberkommt – inklusive einer schicken Gestaltung.

Warum sollte sich eine Kanzlei dafür entscheiden, jetzt auf die Plattform zu gehen? Man könnte doch auch abwarten bis sie ihren Mehrwert bewiesen hat…

Ganz kurz und knapp: Damit die Suchfunktion schnell online geht. Aber Spaß bei Seite. Es geht doch darum, dass wir mit der Plattform den Markt gestalten wollen. Abwarten bringt da gar nichts. Erst wenn ein Suchergebnis auch einen repräsentativen Schnitt der Berufskollegen findet, kann die Anbahnungsplattform erfolgreich werden. Und mal Hand aufs Herz: So günstig wie mit diesem Angebot wird man doch nie wieder hochwertige Werbung im Netz machen können. Das Preis-Leistungsverhältnis ist unschlagbar. Mit der DATEV steht hier eine gute, starke Marke dahinter, die wir alle täglich nutzen. Und wir wollen uns doch als moderner und wertebewahrender Berufsstand positionieren, genau das bietet mir die Plattform!

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Dieser Beitrag stammt aus der Feder der Datev, die die 10-Fragen-Rubrik auf steuerkoepfe.de als Sponsor unterstützt.