• 28. Februar 2019

10 Fragen an an … Syndikus-StB Patrick Neumann

10 Fragen an an … Syndikus-StB Patrick Neumann

10 Fragen an an … Syndikus-StB Patrick Neumann 1024 625 Steuerköpfe

Patrick Neumann hat mit Daten der Titanic Programmieren gelernt, zieht inzwischen mit Links gezielte Daten aus Gigabyte-großen Datenbanken und sitzt gern an data mining workbenches – und nennt das sein Hobby. Ach so: beruflich ist er Syndikus-StB und träumt von tax data warehouses. Und wie das alles zusammen passt, können Sie hier nachlesen. Treffen können Sie Patrick Neumann übrigens auf dem taxtech.forum im Juni in München.

Zur Person

StB Patrick Neumann (xing, LinkedIn) ist Certified Financial Modeler, Fachberater für Internationales Steuerrecht und Bilanzbuchhalter International IHK. Von der mittelständischen Kanzlei KPP (65 Köpfe) am Niederrhein wechselte er zum Mandanten.

Zur Kanzlei

Patrick Neumann ist Manager Group Taxes & Legal bei Kverneland, einem norwegischen Hersteller von Landmaschinen, der seit Kurzem zum japanischen Kubota-Konzern gehört. Konzernsprache ist Englisch, sein dreiköpfiges Team international, die Arbeit transnational.

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1. Warum sind Sie StB geworden?

Ich dachte immer Steuerrecht, wäre nichts für mich. Im ersten Semester BWL war ich mir noch sicher: Es wird niemals trockenes Steuerrecht. Gleichzeitig habe ich Musik in der Thematik vernommen, wo viele Kommilitonen nur ein Grundrauschen gehört haben. Irgendwann habe ich auf Wirtschaftsrecht umgesattelt und arbeitete studienbegleitend in einer mittelständischen Kanzlei, wo ich die üblichen Ausbildungsstationen eines Steuerfachangestellten durchlief. Gleichzeitig wählte ich als Studienschwerpunkte mehr und mehr Steuerrecht.

Nach meinem Abschluss hatte ich Jobangebote im Controlling mehrerer großer Konzerne. Parallel führte ich ein Gespräch mit einem Steuerberater, der in einer mittelständischen Kanzlei ein Qualitätsmanagementsystem einführen wollte. Ich halte dies zwar für einen wichtigen Erfolgsfaktor, sah in diesem Bereich jedoch nicht meine Zukunft. Durch die grenznahe Lage der Kanzlei kamen wir allerdings schnell auf die gemeinsame Begeisterung für das internationale Steuerrecht zu sprechen. So landete ich bei KPP in Kleve am Niederrhein. Dort habe ich vier Jahre mit Begeisterung das gemacht, was die meisten eher meiden: Spezialfragen und Beratung im internationalen Steuerrecht. 2011 absolvierte ich das StB-Examen und legte 2013 die Prüfung zum Fachberater für Internationales Steuerrecht ab.

Irgendwann stand mein Chef in der Tür: Ein Mandant suche einen Steuerberater. So kam ich zur norwegischen Kverneland Gruppe, einem schwerpunktmäßig europaweit tätigen Hersteller von Landmaschinen. Für jemanden der wie ich – wie man hier in Westfalen sagt – „nicht vom ‘Hoff’ kommt”, bedeutet das: alles, was man an einen Traktor hängen kann. Dieser Seitenwechsel hat mich gereizt. Als externer Berater beschreibt man die steuerlichen Risiken verschiedener Optionen, ohne den Entscheidungsdruck direkt zu spüren. In der Industrie müssen Sie entscheiden, auch wenn Sie nicht vorhersagen können, wie die Finanzverwaltung das in den kommenden Jahren bewertet. Eine reizvolle Herausforderung!

Mittlerweile bin ich Syndikus-Steuerberater und meine Position würde man auf Deutsch wohl Leiter Steuern und Recht nennen, allerdings ist die Konzernsprache Englisch. Die norwegische Kverneland Gruppe wurde 2012 durch Kubota – übernommen, einem japanischen, börsennotierten Konzern, der unter anderem Traktoren und Baumaschinen herstellt.

Ich leite ein dreiköpfiges internationales und zugleich interdisziplinäres Team und auch die sechsköpfige Patentabteilung berichtet an mich. Unsere Arbeit ist transnational ausgerichtet. Als Steuerberater schauen Sie traditionell mit einem Auge auf den BFH. Als Syndikus-StB in einer internationalen Gruppe ist die Herausforderung rund 20 oberste Finanzgerichte und natürlich den EuGH auf dem Radar zu haben. Wir beschäftigen uns – neben Umsatzsteuer und Verrechnungspreisen – mit juristischen Fragen, den Auswirkungen digitalisierter Geschäftsmodelle, mit GDPR – zu Deutsch DSGVO –, dem Brexit und versuchen, die Steuerbälle in unseren vorwiegend europäischen Standorten und Absatzmärkten am Rollen zu halten.

Ich bin mit Begeisterung Steuerberater. Ich mag die Draufsicht auf so viele Länder und Jurisdiktionen. In den vergangenen drei Jahren haben sich mehr und mehr IT-Themen in meiner Arbeit breit gemacht – was meinen Interessen zusätzlich entgegen kommt.

2. Ihre fachliche Dienstleistung bieten auch zig andere Kanzleien – was stellen Sie heraus, wenn Sie potentiellen Mandanten Ihre Kanzlei empfehlen möchten?

Ich habe keine Kanzlei. Mein Mandant ist der Konzern mit seiner Vielzahl von Gesellschaften und Geschäftsbereichen. Aber auch als Inhouse-Steuerabteilung müssen sie sich vermarkten. Als Team ist unsere Abteilung sehr interdisziplinär und lösungsorientiert. Wir befassen uns beispielsweise mit Verrechnungspreis-Dokumentation und -Bildung, betreuen Betriebsprüfungen in Dänemark und unterstützen norwegische SAP-Spezialisten bei der Umsatzsteuerfindung im ERP-System.

Als Inhouse-Steuerabteilung ist die Kunst, nicht als Bedenkenträger und Problembewunderer wahrgenommen zu werden. Die Maschinen rollen vom Hof, der Umsatz kommt rein. Die Aufgabe der Steuerabteilung ist, bei steuerlichen Herausforderungen weder wegzuschauen, noch als konzerninterner Showstopper wahrgenommen zu werden. Vielmehr sind wir als Steuerabteilung bemüht, nicht nur die Probleme sichtbar zu machen, sondern Lösungswege aufzuzeigen. Das bedeutet nicht dass, die Lösungsvorschläge immer jedem schmecken. Es ist allerdings wichtig, den operativen Kollegen immer mehrere gangbare Alternativen zu bieten.

3. Wo holen Sie sich Inspiration für Ihre Arbeit?

Auf Konferenzen und durch mein Hobby. Gute Impulse gibt es meist auf internationalen Konferenzen und Seminaren, wo Kollegen aus den großen Beratungsgesellschaften und internationalen Konzernen sich die Waage halten. Die Sprache der Veranstaltung ist dort meist Englisch. Das fachliche Angebot in Deutschland ist häufig sehr auf externe Berater und nationale Themen ausgerichtet.

Ich freue mich daher auf das zweite Taxtech.Forum in München. Dieses Mal ist die Veranstaltung deutlich technischer getrieben und wird wieder digital motivierte Berater und Beraterinnen anziehen. Wir sollten bei diesem technologischen Wandel mehr in die Umsetzung kommen. Die juristischen Fragen über die Zulässigkeit sind wichtig, sollten uns jedoch nicht das Momentum rauben und scheinen zunehmend geklärt. Dazu ist der Wandel zu tiefgreifend.

Er wird auch Auswirkung auf die StB-Ausbildung haben müssen. Wenn Betriebsprüfer zu statistischen Auswertungen greifen, müssen wir Berater nicht nur fragen „Darf der das?“. Wir sollten auch inhaltlich gegenhalten können und etwa einschätzen, warum eine gewählte statistische Methode für den spezifischen Fall keine Aussagekraft haben könnte.

Fortschritte wünsche ich mir insbesondere auf dem Feld der Datenanalyse. Derzeit dreht es sich sehr um die Themen Datenbeschaffung, -austausch und Schnittstellen. Das ist zwar notwendig, aber nur ein Zwischenschritt. Meines Erachtens wird in der Analyse künftig die Musik spielen. Das Taxtech.Forum bietet hier eine gute Möglichkeit, um zu sehen, wo die Kollegen, Unternehmen und Technologieanbieter dabei stehen.

Unser Beruf ist – ich hatte das ja schon angesprochen – technischer, IT-lastiger geworden.

In der Steuerkanzlei habe ich zum Beispiel noch gelernt, dass Excel-Tabellen schön auf A4-Format layoutet sein müssen. Die Finanzbeamten sollten einen Ausdruck als Anlage zur Steuererklärung abhaken können. Bei Kverneland traf ich dann auf Controller, deren Excel-Tabellen schnell mal 30.000 Zeilen übersteigen. Gleichzeitig war ich mir nicht sicher, ob mir im Umgang mit solchen Dateien nicht hier und da ein paar Zeilen verloren gehen könnten – durch mangelnde Ausbildung im Umgang mit Excel. Also habe ich mir schleunigst fortgeschrittene Excel-Kenntnisse zugelegt und mich mit unter anderem mit Financial Modelling befasst.

Excel ist ein Tool, mit dem Sie fast alles machen können. Leider wird dann auch alles damit gemacht – insbesondere Sachen, die eigentlich nicht mehr in eine Excel-Tabelle gehören. Wenn Sie grafische Elemente aus einer Excel-Tabelle entfernen und deren Fokus auf das Handling von Daten legen, merken Sie irgendwann, dass Excel hier an Grenzen stößt. Der gedankliche Schritt zu Datenbanken, Programmieren und Data Science liegt dann nahe. Diese Bereiche haben sich in den letzten zwei Jahren zu meinem Hobby entwickelt.

Angefangen habe ich mit der Website Learn code the hard way und dort erste Kenntnisse der Programmiersprache Python erworben. Ein Online-Kurs, der den Lernenden mittels kleiner – aber im Schwierigkeitsgrad zunehmender – Aufgaben Programmcode erstellen lässt. Die Idee ist, keine 500-Seiten Grundlagenbücher lesen zu müssen. Bei Schwierigkeiten habe ich dort gelernt, Google und Stackoverflow als Ratgeber zu nutzen und eigenständig Programm-Code zu entwickeln. Eine unorthodoxe, aber effektive Methode.

Nach den ersten Grundlagen habe ich mich mit dem Titanic Datensatz beschäftigt. Die Website kaggle.com stellt Ihnen diesen zur Verfügung. Ihre Aufgabe: Mittels der statistischen Charakteristika der Passagiere – zum Beispiel Alter, Geschlecht, Kabinenkategorie –, deren Überlebenschancen zu berechnen. Hierbei habe ich erste Erfahrung mit explorativer Datenanalyse und Visualisierung gemacht. Gleichzeitig gewann ich einen Einblick in die Anwendungsbereiche von Machine Learning, um im Rahmen von Classification vorhersagen zu treffen. Um ehrlich zu sein allerdings auch dass meine damaligen Statistik- und Programmierkenntnisse für „komplexere” Projekte noch nicht ausreichten.

Datenbankkenntnisse konnte ich an den „Financial Statements and Notes Data Sets” der amerikanischen Börsenaufsicht SEC üben. Ich lernte, dass sich acht Gigabyte Jahresabschlussdaten der letzten 32 Quartale aller rund 6.000 amerikanischer börsennotierter Unternehmen nicht geeignet sind, von Hand im Arbeitsspeicher verwaltet zu werden. Ein Datensatz mit 65 Millionen Zeilen erfordert elegantere Technologien als CSV-Dateien. Nach circa acht Wochen Lernen und Probieren war ich in der Lage, relativ zuverlässig aus der dann 23 Gigabyte großen Datenbank Jahresabschlusselemente wie die Bilanzen der letzten 10 Jahre einzelner Unternehmen ziehen.

Business intelligence software und data mining workbenches waren die nächsten Schritte. Es ist faszinierend, was Sie sich damit aufbauen können. Diese workbenches erlauben dem Anwender, machine learning Projekte per drag and drop zusammenzustöpseln. Ich muss allerdings zugeben, dass die Herausforderung hier darin besteht, zu verstehen, was der Algorithmus im Hintergrund mathematisch/statistisch macht. Daher liegt mein gegenwärtiger Fokus auf mathematischen Grundlagen für statistische Analyse und Theorie im Bereich Data Mining.

Meine Frau hatte zunehmend den Verdacht, dass mein Hobby einen beruflichen Touch bekam. Mit Ihrer Einschätzung hatte sie Recht, da ich dieses Verständnis für Daten und IT zunehmend in meinem beruflichen Alltag anwende.

Allerdings bin ich da nicht allein. Auch die Finanzverwaltung rüstet auf. 2015 hatte ich einen Betriebsprüfer zu Gast. Höflich haben wir versucht, ihm zehn Kisten Reisekostenbelege zur manuellen Durchsicht schmackhaft zu machen. Ebenso höflich lehnte der Prüfer ab und bat um die Lohnsteuerdaten im GDPdU-Format. Nach kurzem Einlesen der Daten verlangte er die Fahrtenbücher für drei ausgewählte Mitarbeiter. Vor zehn bis fünfzehn Jahren wäre das eher ein Zufallsfund gewesen. Heute ist das eine einfache Datenbankabfrage: Zeige mir alle Mitarbeiter, die ihren Dienstwagen mit der 1-Prozent-Methode, aber ihren Arbeitsweg nicht pauschal mit 0,03 Prozent versteuern. Prüfungsdauer: zweieinhalb Minuten.

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Einen Bericht vom ersten taxtech.forum ist zu hören in der Folge 70. des Podcasts Kanzleifunk. Zur Info/Anmeldung geht es hier – Frühbucherrabatt endet am 29. März!

4. Welche geschäftliche Herausforderung beschäftigt Sie derzeit am meisten?

Das Zusammenwachsen mit der Kubota-Gruppe. Das betreute Umsatzvolumen ist um ein vielfaches gestiegen und die Bereiche Recht und Verrechnungspreisbildung, aber auch operative Prozesse, werden vor ganz neue Herausforderungen gestellt.

5. Nach welchen Kriterien wählen Sie Mitarbeiter aus?

Neben fachlichem Können, Englischkompetenz sowie grenzüberschreitendem Fokus, vor allem wie gut die Kandidaten ins Team passen.

Darüber hinaus ist mir zunehmend ein technisches Faible wichtig. Das fängt bei Advanced Excelkenntnissen an. Ich frage aber durchaus auch nach, ob jemand in der Schule Programmieren gelernt hat oder weiß was ein SQL Query ist.

Dabei ist nicht das Ziel, dass wir in der Steuer- und Rechtsabteilung alle anfangen eigene Programme zu schreiben. Allerdings benötigen wir ein ausgeprägtes Verständnis für diese neuen Digitalisierungs- und IT-Prozesse, die selbst traditionelle Branchen wie unsere, den Landmaschinenbau, erfassen.

Wenn Kollegen über Telematics, Datenbanken und Predictive Maintenance reden, müssen wir ein Gefühl für die Unterschiede zwischen der Daten-Infrastruktur, den Daten selber, dem Algorithmus und dem Einfluss des Menschen, der als Data Scientist das Ganze orchestriert, haben. Andernfalls werden wir als Steuerabteilung gar nicht in der Lage sein passgenaue Verrechnungspreissysteme zu implementieren. Dabei geht es noch nicht einmal um aggressive Steuergestaltung, sondern sachgerechte Sachverhaltsabbildung.

6. Mal angenommen, der Kammerzwang fällt, jeder darf Steuerberatung anbieten und Steuerberater auch gewerbliche Leistungen: Was tun Sie?

Mir weniger Sorgen machen, ob ich durch zu viel IT-Aktivitäten in Diskussionen über Tätigkeiten jenseits der Vorbehaltsaufgaben / vereinbaren Tätigkeiten rutschen könnte. Anders formuliert: wo liegt die Grenze von Steuerrecht mit IT / Daten-Fokus auf der einen Seite und auf der anderen Seite Data Science / IT mit Steuer-Fokus?

Etwas macht mir Sorge: Legal- und Tax-Tech- und andere Startups expandieren munter in den Nahbereich von uns Steuerberatern. Dieser Drang ist einfach Teil ihrer DNS. Ganz anders bei den Beratern und ihren Vertretern: Viele verlassen ihr natürliches Spezialgebiet nur ungern.

Während die Einen also die zeitgemäße Vermengung von Technik und Wissen forcieren, sind die Anderen durch eine traditionelle Prägung und das Standesrecht zurückgehalten. Ich befürchte, wir Berater könnten da ins Hintertreffen geraten.

7. Auf welche geschäftliche Entscheidung/Erfolg sind Sie stolz?

Darauf dass ich ein Team formen konnte, das mit mir und mit Begeisterung im Grenzbereich zwischen Steuerrecht, Recht und IT arbeitet.

8. Sie können – unbemerkt und ungestraft – hinter die Kulissen einer anderen Kanzlei schauen: Was würden Sie ausspionieren?

Schauen, was andere Unternehmen im steuerlichen Bereich an IT-Projekten vorantreiben? Genau dafür haben wir einen Arbeitskreis TaxTech-affiner Inhouse Steuerkollegen aus verschiedenen Konzernen gebildet. Wir führen hierbei einen kollegialen und offenen Austausch. Das bietet die Möglichkeit, ohne externe Berater oder Verkäufer von Software-Lösungen Best-Practices und Erfahrungen auszutauschen und Inspirationen zu bekommen.

Aktuell interessiert mich, wie man ein data warehouse gleich als tax data warehouse mit Anbindung eines modernen BI-Tools zur Visualisierung aufbaut. In einem zweiten Schritt wäre dann die Vision Machine Learning Methoden wie Clustering oder Classification anzuwenden – auch bekannt unter dem Schlagwort künstliche Intelligenz.

Das Data Warehouse könnte dann steuerliche Daten auswerfen. Gerne würde ich zum Beispiel die Umsatzsteuerdaten unserer verschiedenen Landesgesellschaften nach Mustern durchsuchen, um beispielsweise Ausreißer zu erkennen. Ertragsteuern kann man in gewissem Maß gestalten und auslegen. Bei der Umsatzsteuer geht es eher binär zu: ist fällig ja/nein. Fehler potenzieren sich. Das kann richtig wehtun.

Die Idee ist weg zu kommen von einer administrativ ausgerichteten Rolle als Datenlieferant für die Finanzverwaltung und das Management, hin zu einer strategischen Planungs- und Controlling-Funktion mit eigenen Daten. Das Ziel ist, durch eigene Datenanalysen der Steuerabteilung frühzeitig einen Überblick über die steuerliche Lage im Konzern zu haben. Bislang sind wir als Steuerabteilung zu sehr davon abhängig, Daten geliefert zu bekommen. Darüber hinaus ist das Auswertungspotenzial der traditionellen Tools (Stichwort Excel) und deren Übermittlung per Email limitiert.

9. Welche natürliche Gabe würden Sie gern besitzen?

Ich glaube, dass man sich mit harter Arbeit sehr viel aneignen kann. Viele scheuen aber die harte Arbeit – gerade an sich selbst. Ich hoffe, dass ich weiterhin den Biss habe, mich neuen, zunächst unangenehmen oder fordernden Themen zu stellen.

10. Ihre gegenwärtige Geistesverfassung?

Auf der Reise.