• 18. August 2019

10 Fragen an … StB Christian Wolf

10 Fragen an … StB Christian Wolf

10 Fragen an … StB Christian Wolf 1024 683 Steuerköpfe

„Heute ist es einem Menschen nur schwer zu verdeutlichen, was ein ‚guter‘ Steuerberater so alles anbietet“, sagt StB Christian Wolf. Und er hat tatsächlich so einiges zu bieten.

VORSPANN

Zur Person

StB Christian Wolf (xing) engagiert sich in seiner Freizeit ehrenamtlich und segelt auch mal durch das Mittelmeer.

Zur Kanzlei

Christian Wolf ist gelernter Steuerfachangestellter und hat 2001 seine eigene Kanzlei in Bad Dürkheim gegründet. Neben einer digitalen Arbeitsweise dient er Mandanten auch Dienste rund um Bevollmächtigungen an. Er engagiert sich in Kammer, Verband und dem Verband berufsmäßig Bevollmächtigter e.V.

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1. Warum sind Sie StB geworden?

Traumberuf, Selbständigkeit, eigenverantwortlich meine eigene Freiheit leben zu können, Menschen helfen zu können

2. Ihre fachliche Dienstleistung bieten auch zig andere Kanzleien – was stellen Sie heraus, wenn Sie potentiellen Mandanten Ihre Kanzlei empfehlen möchten?

Ich führe eine digitale Kanzlei mit dem Blick in die Prozesse beim Mandanten – wer seine Unternehmung verändern und verbessern will, der ist bei mir richtig. Zudem Fachberater Unternehmensnachfolge, Fachberater Testamentsvollstreckung, Stiftungsberater, Gründungsmitglied und im erweiterten Vorstand des Berufsverbands berufsmäßig Bevollmächtigter.

3. Wo holen Sie sich Inspiration für Ihre Arbeit?

Bei Segelregatten im Mittelmeer – mit und bei Kollegen, die wie ich in die Zukunft schauen und keine Scheu haben, die Welt zu nehmen wie sie ist. Außerdem bei meinen Mitarbeitern, ohne die ich nicht erfolgreich sein könnte. Ich bin in der Kammer als Ausbildungsberater und Prüfungsausschussmitglied aktiv, ich bin im Verband aktiv – und auch sonst interessiert, täglich Dinge zu verbessern.

4. Welche geschäftliche Herausforderung beschäftigt Sie derzeit am meisten?

Die neuen Dienstleistungen Bevollmächtigungen, Unternehmensnachfolge, Stiftungsberatung, Testamentsvollstreckung.

Die Steuerberatung 4.0 und wie man vorhandene Datenströme in ein Rechnungswesen bekommt sind da schon eher Alltag geworden, obwohl ich noch vor 5 Jahren genau das als Herausforderung gesehen habe. Heute ist es einem Menschen nur schwer zu verdeutlichen, was ein „guter“ Steuerberater so alles anbietet.

5. Nach welchen Kriterien wählen Sie Mitarbeiter aus?

Mitarbeiter sollen als Steuerfachangestellte Fibu, Lohn, Abschlüsse, Steuererklärungen, Kanzleiorganisation, Mandantengespräche, DATEV und sämtliche Schnittstellen beherrschen – das ist in einer Person nur schwer zu finden.

Wer grundsätzlich Lust auf eine solche Mammutaufgabe hat, ist ein guter Mitarbeiter. Welchen Bereich wir dann füreinander finden, ist im individuellen Gespräch und für die gemeinsame berufliche Zukunft festzulegen.

6. Mal angenommen, der Kammerzwang fällt, jeder darf Steuerberatung anbieten und Steuerberater auch gewerbliche Leistungen: Was tun Sie?

Ich mache weiter wie bisher – vielleicht verlasse ich das Schlachtschiff DATEV –, aber die Kritik ist nicht immer berechtigt – möglicherweise verändert sich ja auch die DATEV. Dennoch, solange Steuergesetze und HGB Bestand haben, werden wir genug zu tun haben und unsere Erfahrung und Kompetenzen werden so oder so nachgefragt.

7. Auf welche geschäftliche Entscheidung/Erfolg sind Sie stolz?

Auf meine frühen Schritte in die Digitalisierung, das Vernichten eigener Belege, auf meine Fachberaterausbildungen.

8. Sie können – unbemerkt und ungestraft – hinter die Kulissen einer anderen Kanzlei schauen: Was würden Sie ausspionieren?

Die Zeiterfassung vom Chef – schafft er es, ungestört seinen Tagesarbeitsplan zu erledigen?

9. Welche natürliche Gabe würden Sie gern besitzen?

Noch mehr Gelassenheit, Geduld und grenzenlose Resilienz.

10. Ihre gegenwärtige Geistesverfassung?

Ich bin dankbar in Deutschland, in Bad Dürkheim in Frieden Leben zu dürfen. Ich bin mir sehr bewusst, dass es in der Welt größere Probleme gibt, als eine BP oder eine Steuernachzahlung – und doch ist es manchmal so, dass für den Mandant genau das eben das Bedrohlichste ist.