• 3. November 2019

10 Fragen an … StB Thomas Haupt

10 Fragen an … StB Thomas Haupt

10 Fragen an … StB Thomas Haupt 1024 683 Steuerköpfe

Thomas Haupt war Kapitän der deutschen Rollhockey-Nationalmannschaft. Heute versucht er – um mal eine Wayne Gretzky-Metapher zu bemühen – als Partner die Wuppertaler Kanzlei HCP dorthin zu steuern, wo der Puck sein wird, nicht wo er gerade ist.

Haupts Kanzlei-Kollegin Gudrun Mildner war im Kanzkeifunk und hat die ]zehn Fragen beantwortet wie auch Dominik Peters von HCP.

1. Warum sind Sie StB geworden?

Nach der Ausbildung zum Steuerfachangestellten bot die Perspektive des Steuerberaters die Möglichkeit, sich selbständig zu machen und sein eigener Herr zu sein. Diese Idee war schon lange in meinem Kopf. Ich bin nicht der Typ, der gerne in einem Konzern arbeiten würde, sondern mag das Mittelstands-Dasein in einer Kanzlei mit etwa 40 Personen.

2. Ihre fachliche Dienstleistung bieten auch zig andere Kanzleien – was stellen Sie heraus, wenn Sie potentiellen Mandanten Ihre Kanzlei empfehlen möchten?

Bei HCP nehmen wir den Wortbestandteil „Berater“ unserer Berufsbezeichnung als Steuerberater sehr ernst. Wir erleben oft, dass Unternehmer zu uns wechseln, weil sie sich bei ihrem derzeitigen Steuerberater nicht beraten sondern verwaltet oder abgespeist fühlen. Wir vier aktiven Partner der Kanzlei sind noch sehr in die Beratung der Mandanten eingebunden und das wissen viele von Ihnen sehr zu schätzen.

3. Wo holen Sie sich Inspiration für Ihre Arbeit?

Beim Radfahren und beim Rollhockeyspielen – Durchhaltevermögen, Strategie, Teamplay sind alles Dinge, die dabei wichtig sind, um Erfolg zu haben. Gerade das Thema Teamplay mit verschiedenen Rollen, um gemeinsam ein Ziel zu erreichen, habe ich als ehemaliger Kapitän der Deutsche Rollhockeynationalmannschaft lernen und üben dürfen. Heute ist Sport ein intensives Hobby und macht den Kopf gut frei für neue Ideen.

4. Welche geschäftliche Herausforderung beschäftigt Sie derzeit am meisten?

Steuerberatungskanzleien stehen im Moment in dem Gap zwischen Digitalisierung/Automatisierung mit den dazugehörigen Honorarbedrohungen und dem Anspruch an sie, gute Beratung zu leisten. Wie können wir diesen Spagat schaffen, ohne uns zu sehr aufzureiben und die Zeit der Transformation der Branche gut gestalten und nicht nur überstehen? Als Juniorpartner in der Kanzlei kann ich mich nicht zurücklehnen und auf bereits verdienten Lorbeeren ausruhen, sondern muss jeden Tag die nachhaltige Entwicklung der Kanzlei mit im Auge haben.

5. Nach welchen Kriterien wählen Sie Mitarbeiter aus?

Teamfähigkeit, Streben nach einer persönlichen Weiterentwicklung, IT-Affinität und natürlich die fachliche Kompetenz

6. Mal angenommen, der Kammerzwang fällt, jeder darf Steuerberatung anbieten und Steuerberater auch gewerbliche Leistungen: Was tun Sie?

Ich denke, dass wir bei HCP genau dafür schon sehr gut aufgestellt sind, weil wir keine „Deklarationsfabrik“ mehr sind. Natürlich verdienen wir einen Gutteil unseres Honorars noch mit Buchhaltung und Jahresabschluss sowie Lohn, aber unsere Beratungsaffinität, die sich heute schon zeigt, wird uns dann noch mehr helfen, gegen reine Softwareanbieter für das Deklarationsgeschäft zu bestehen.

7. Auf welche geschäftliche Entscheidung/Erfolg sind Sie stolz?

Vom Azubi zum Partner und das in einer Kanzlei wo man als Juniorpartner ernst genommen wird und alle zusammen die Weiterentwicklung der Kanzlei vorantreiben.

8. Sie können – unbemerkt und ungestraft – hinter die Kulissen einer anderen Kanzlei schauen: Was würden Sie ausspionieren?

Welche Wege die Kanzleien wählen um neue Mandate zu akquirieren.

9. Welche natürliche Gabe würden Sie gern besitzen?

Singen

10. Ihre gegenwärtige Geistesverfassung?

Gesund, Glücklich, voller Tatendrang