• 22. August 2020

Formulierungskünstler sind gefordert

Formulierungskünstler sind gefordert

Formulierungskünstler sind gefordert 150 150 Steuerköpfe

Formulierungskünstler sind gefordert Editorial des Email-Newsletters 04-2010 vom 28.04.2010

Das Internet bietet für Steuerberaterkanzleien viele neue und kostengünstige Möglichkeiten, um Fachinformationen zu veröffentlichen. Das wichtigste Medium, damit die Informationen von den relevanten Zielgruppen gefunden werden, sind die Suchmaschinen. Über 87% der Internetuser nutzen regelmäßig die Dienste von Google und Co. Nicht nur mit Suchmaschinenoptimierung durch Spezialisten oder Suchmaschinenmarketing mit Keywords oder Sponsored Links lässt sich die Sichtbarkeit in den Suchmaschinen beeinflussen. Die Online-PR kann einen wesentlichen Beitrag leisten, um eine gute Position in den Suchergebnissen zu erzielen. „Die Ankündigungen der Softwarehäuser klingen vielversprechend: „“Neue Software-Oberfläche““, „“Vorstellung der neuen Softwaregeneration““, „“Kommende, prozessorientierte Software-Generation““, „“Neueste Software-Generation““. Nach diesen Slogans stehen wir offensichtlich vor einem Generationswechsel bei der Kanzleisoftware. Neu ist der Begriff der Prozessorientierung, der die neue Softwaregeneration kennzeichnet allerdings nicht. Bei einzelnen Anbietern prägt die Prozessorientierung schon seit Jahren ihre Software. Neu ist die fast vollständige Breite, mit der die Anbieter das Paradigma der Prozessorientierung nun mit ihren Lösungen offensiv am Markt vertreten. Mit der Konsequenz, dass dieses Paradigma nun nicht mehr taugt, sich vom Wettbewerb anzuheben. Worin unterscheiden sich die Anbieter dann zukünftig? Ich werde das in Hannover ergründen und Ihnen an dieser Stelle davon berichten. Der Konzentrationsprozess bei den Anbietern von Komplettlösungen für Steuerberater wird auf der CeBIT augenfällig. Zunächst in der – besucherfreundlichen – Konzentration auf zwei Messehallen (DATEV in Halle 2, Addison-Gruppe, hmd, und Simba in Halle 5). Dann aber auch in wohl deutlich größeren Messeständen als zuvor bei den Ausstellern in Halle 5. Die Konturen des zukünftigen Marktes für Kanzleisoftware scheinen immer deutlicher zu werden. Auf einen Messebesuch am Sonntag müssen Sie in diesem Jahr verzichten, denn die Veranstaltung wurde um einen Tag gekürzt und endet bereits am Samstag. All denjenigen von Ihnen, die sich auf den Weg nach Hannover machen, wünsche ich einen gewinnbringenden Messebesuch. Vielleicht ist Ihnen unser auch in diesem Jahr wieder zusammengestellter „“CeBIT-Führer für Steuerberater““ dabei nützlich. Ihr Gerhard Schmidt“

Auf den ersten Blick scheint der Grad an Komplexität hier sehr hoch. Trotzdem ist dieser Weg gangbar. Es sei auch darauf hingewiesen, dass es andere , heute bereits verfügbare, Angebote gibt-zB von DZ-Bank/ VR und Sparkassen sowie Verbundgruppen wie Servicon-, und die bieten mit einer Portal-Lösung Alternativen. Hier werden die Daten soweit als möglich an den Zahlungsverkehr allokiert, Rechnung, Gutschriften und weitere Dokumente können über heute bereits im Markt befindlicher Onlinebankingprodukte erzeugt, versendet, empfangen und ohne Medienbruch bezahlt werden. Die dazu erforderlichen Infrastrukturen sind seit Jahren am Markt etabliert. Andere Wettbewerber wie die Deutsche Post beginnen gerade erst mit der Vermarktung ihres Angebots und entwickeln das Angebot parallel dazu weiter. PerFormulierungskünstler sind gefordert


Dieser Artikel erschien erstmalig am 28.04.2010 auf der Internetseite von Gerhard Schmidt (IT-Forum steuerberater-mittelstand.de) und wird hier archiviert.