Beckmann

Handbuch Wirtschaftsprüfung und Steuerberatung 2015

Erfolgreiche mittelständische Unternehmen wecken Begehrlichkeiten und stehen im Fokus von Wirtschaftskriminellen. Deshalb ist es für den Mittelstand erforderlich, sich aller internen und externen Risiken bewusst zu werden und sich ganzheitlich vor kriminellen Attacken zu schützen. Die vom F.A.Z. Institut, forsa und Result Group herausgegebene Studie vom Mai 2014 untersucht, wie Unternehmen heute den Bedrohungen durch Wirtschaftskriminelle begegnen und an welchen Stellen Optimierungsbedarf besteht.

Neue Bewegung am Kanzleisoftwaremarkt

Die Bundessteuerberaterkammer (BStBK) und der Deutsche Steuerberaterverband e. V. (DStV) haben gemeinsam eine Muster-Verfahrensdokumentation zur Digitalisierung und elektronischen Aufbewahrung von Belegen inkl. Vernichtung der Papierbelege entwickelt. Sie soll Unsicherheiten bei den Unternehmen und den Berufsangehörigen beseitigen und die Grundlage dafür schaffen, Belege nach dem Scanvorgang zu vernichten, ohne gegen geltende Ordnungsmäßigkeitsnormen zu verstoßen.

„Broschüre „“Die Steuerverwaltung in Deutschland“““

Seit dem 25.06.2014 steht der Rechnungsdatenstandard Zugferd offiziell zur Verfügung. Mit Zugferd wird der Austausch von strukturierten elektronischen Rechnungsdaten für große Teile von Wirtschaft und Verwaltung ermöglicht. Mit dem einheitlichen Format können Rechnungen zwischen Unternehmen sowie zwischen Unternehmen und der öffentlichen Verwaltung künftig schnell, komfortabel und einfach elektronisch ausgetauscht werden.

Zur Veröffentlichung vorgesehene Fassung liegt vor

„Noch sind sie nicht als BMF-Schreiben veröffentlicht, die GoBD, die „“Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff““. Doch am letzten, im April 2014 veröffentlichten GoBD-Entwurf der Finanzverwaltung (siehe Meldung im letzten Newsletter) dürfte sich nichts Relevantes mehr ändern. So können wir uns in Ruhe bereits jetzt mit dem Inhalt vertraut machen. Die über 20 Seiten des Textes selbst studieren und bewerten oder uns mit den Erkenntnissen derjenigen befassen, die das schon getan haben wie unsere steuerrecht- wie IT-affinen Autoren Groß, Möslein und Lieb.“